TuS Germania Horstmar: Doppeltorschütze Gremplinski überrascht sich selbst

HORSTMAR Nach dem 3:1-Sieg gegen Amisia Rheine sprach unsere Zeitung mit Horstmars Matchwinner und Doppeltorschützen Stephan Gremplinski.

  • Stephan Gremplinski (M.) brachte Horstmar gegen Lingen mit 1:0 in Führung.

    Stephan Gremplinski (M.) brachte Horstmar gegen Lingen mit 1:0 in Führung. Foto: Christian Lehmann

Nichts für ungut, Herr Gremplinski, aber Ihr starker Auftritt am Samstag hat nach Ihrer insgesamt mäßigen Hinrunde überrascht.
Mich auch. Die Hinrunde war für mich persönlich nicht so der Bringer. Nach dem Aufstieg und der ganzen Euphorie im Sommer hatte ich mir viel vorgenommen. Wir haben die Saison ja auch gut angefangen, dann aber die ganzen Duelle gegen direkte Konkurrenten knapp verloren. Wobei ich selbst nur noch wenig Spielanteile bekam. Das war nicht zufriedenstellend, aber nachvollziehbar.

Also keine Wut auf Trainer Christoph Klein-Reesink?
Ich war nicht in der Position, ihm zu sagen: „Ich habe total überzeugt, warum lässt du mich draußen?“ Ich war eher auf mich selbst sauer als auf Reese.

Die beiden Treffer gegen Amisia waren Ihre ersten Saisontore. Wurde Zeit, oder?
Allerdings. Vorletzte Saison, damals noch für die SVB-Reserve, habe ich in der B-Liga 34 Tore geschossen. Vergangene Saison für Horstmar allein in der Rückrunde zehn. Auch wenn wir jetzt eine Liga höher spielen, genügen zwei Tore nicht meinen Ansprüchen. Das ist viel zu wenig, zumal ich mit 28 Jahren jetzt im besten Fußballer-Alter bin.

Warum lief es für Sie gegen Amisia so rund?
Da kommt mir vielleicht auch meine Erfahrung entgegen. Letzte Saison hat Reese mich in den ersten vier oder fünf Rückrundenspielen draußen gelassen. Als ich dann gegen Borussia Emsdetten II ran durfte, habe ich direkt doppelt getroffen. Auch als ich jetzt wieder öfter auf der Bank saß, war es wichtig, Ruhe zu bewahren, mich nicht selbst zu sehr unter Druck zu setzen und weiter Gas zu geben. Ich habe die letzten zwei Wochen gut trainiert und bin am Samstag befreit auf den Platz gegangen. In dem Spiel ist jeder für jeden gelaufen, auch von Amisias Ausgleich haben wir uns nicht umwerfen lassen. Hat Spaß gemacht.

Statt auf dem vorletzten Rang, überwintert ihr auf einem Nichtabstiegsplatz. Wie gut tut das?
Am Samstag nach dem Spiel hatten wir noch unsere Weihnachtsfeier, die Stimmung war natürlich bestens. Nach zuvor fünf Niederlagen war es wichtig fürs Selbstbewusstsein, mit einem Sieg in die Pause und die Vorbereitung zu gehen. Wir haben gesehen, dass wir es noch können.

Durch die Neuzugänge Kevin Behn aus der eigenen Reserve, Stefano Valentino vom SCP und Dominik Wessels von 05 wird der Kampf um die Stammplätze schärfer. Gut oder schlecht?
Konkurrenz belebt das Geschäft. Mit Kevin haben wir für vorne einen Linksfuß hinzubekommen, der gefährliche Flanken schlägt und unbekümmert auftritt, wie gegen Altenberge. Auch Stefano ist offensiv eine gute Alternative. Und Dominik ist ein erfahrener Mann für die Viererkette. Die Verstärkungen sind für die Rückserie auf jeden Fall eine gute Sache.
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