SV Borussia Emsdetten: Eine tolle Serie

EMSDETTEN. "Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten." So heißt ein altes Lied der Gruppe Ton, Steine, Scherben. Dass aber tatsächlich viel mehr als Licht am Ende des Tunnels zu sehen war, als es am 4. November im Walter-Steinkühler-Stadion zappenduster wurde, das ahnte wohl niemand ...

  • Youngster Jannic Grotke (l.) und die Borussen können ganz gelassen Weihnachten feiern.

    Youngster Jannic Grotke (l.) und die Borussen können ganz gelassen Weihnachten feiern. Foto: Thomas Strack

Sechs Wochen später strahlt die Sonne wieder gleißend hell am Teekotten. Nachdem die Rot-Weißen an jenem besagten 4. November nach einer 0:2-Niederlage gegen Arminia Ibbenbüren auf den letzten Tabellenplatz in der Bezirksliga zurückgefallen waren, legten sie eine beeindruckende Siegesserie hin: 3:0 bei Falke Saerbeck, 2:1 gegen Wacker Mecklenbeck, 3:0 bei GW Gelmer und jetzt - am Sonntag das 4:2 bei Vorwärts Wettringen. Dazwischen nur die 0:2-Niederlage gegen den damaligen Tabellenführer SV Burgsteinfurt. "Das war ein Nachholspiel. Das zählt ja nicht", schmunzelt Trainer Helge Wolff.

Und der Coach hat gleich auch eine Erklärung dafür parat, warum es zurzeit so gut läuft: "In Gelmer war fieses Schmuddelwetter, dazu war der Platz kaum bespielbar. Auch in Wettringen hat es geregnet, gespielt wurde auf Kunstrasen, zudem hat alles schon an Weihnachten gedacht. Andere Mannschaften verlieren da die Lust. Aber unsere Jungs hauen sich richtig rein", strahlte Wolff am Sonntag in Wettringen.

Und Betreuer Jürgen Hinrichs sekundierte: "In zwei winzige Kabinen gepfercht, dann auf Kunstrasen geschickt - da muss man doch solch eine Antwort geben!"

Sachliche Analyse

Ganz sachlich analysierte dagegen der Vorsitzende Frank Peters die Lage: "Die Mannschaft wird von Woche zu Woche etwas besser, lernt jede Woche ein wenig dazu", ist der Borussen-Chef höchst erfreut über die Entwicklung, die der rot-weiße Kader nimmt. Und fast traurig, dass bei so einem guten Lauf jetzt die Winterpause beginnt.

Bis zum eigenen Hallenturnier am 29. und 30. Januar dürfen sich die Rot-Weißen jetzt auf ihren Lorbeeren ausruhen. Ende des Jahres wollen die Verantwortlichen auch bekannt geben, welche Verstärkungen es tatsächlich in der Winterpause gibt, ob der Verein auch in der nächsten Saison mit dem Trainergespann Helge Wolff und Thomas Dauwe plant.

Fest steht: Mit den in den vergangenen Wochen gezeigten Leistungen müssen sich die Borussen wirklich keine Sorgen um den Klassenerhalt machen. 20 Punkte sind ein Pfund, mit dem in der Rückrunde gewuchert werden kann. Und wenn es dann tatsächlich weitere Neuverpflichtungen geben sollte, dann ist in der Rückrunde sogar eine Verbesserung des Tabellenstandes (derzeit Platz elf) möglich. Der Name Borussia Emsdetten beginnt langsam wieder einen ganz anderen - einen recht positiven - Klang zu bekommen.

 

 

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