Fußball-Bezirksliga: Hassanzadeh Ashrafi und Waldemar Klemke verlassen Nullacht
MÜNSTER Verständnislos und verärgert reagierte Thomas Höppner, Trainer des neuen Hallen-Stadtmeisters SC Münster 08, auf das Ansinnen seines Spielers Rashid Hassanzadeh Ashrafi, den Klub in der Winterpause zu wechseln. Der 29-Jährige hatte am Mittwochmorgen seinem Coach per SMS mitgeteilt, dass er den Bezirksligisten verlassen will. Aber nicht nur dieser Informationsweg stieß bei seinem Coach übel auf.
Rashid Hassanzadeh Ashrafi will Nullacht verlassen. (Foto: MünsterView)
"Menschlich enttäuscht"
Der Trainer geht deshalb von einem Kalkül des Iraners aus. „Womöglich dachte er, dass ich ihn bei den Stadtis nicht berücksichtigt hätte, wenn ich von seinem Plan gewusst hätte. Was völliger Unsinn gewesen wäre. Jetzt bin ich einfach nur menschlich enttäuscht“, sagte Höppner, der mit seinem Bruder Andreas und Nullachts Sportlichen Leiter Helmut Wellermann die weitere Vorgehensweise absprechen will. „So läuft das nicht. Ich weiß noch nicht, wie ich reagiere“, sagte Höppner. Aber: Will Hassanzadeh Ashrafi eine dreimonatige Sperre bei seinem Klub vermeiden, braucht er die Freigabe seines alten Klubs.
Die Offensivkraft will mutmaßlich ebenso zurück zum Landesliga-Schlusslicht Davaria Davensberg, wie Nullachts Waldemar Klemke. Der spielte jedoch seit über drei Monaten keine Rolle mehr im Team des Bezirksligisten. Damals, am 25. September 2012, verließ Klemke im Kreispokalspiel gegen den TuS Hiltrup (2:5) sauer die Bank der Nullachter. Woraufhin ihn Höppner aus dem Kader verbannte.




