Fußball-Bezirksliga 9: Gegen Titelaspirant und Tabellennachbarn

CASTROP-RAUXEL Mit SuS Merklinde und dem VfB Habinghorst bilden zwei Castrop-Rauxeler Teams das Tabellenschlusslicht. Für Merklinde wird es gegen das Spitzenteam von Westfalia Langenbochum schwierig, daran was zu ändern. Für die restlichen Teams ist gegen die jeweiligen Tabellennachbarn mehr möglich.


Fußball-Bezirksliga 9

SpVg BG Schwerin - FC Brünninghausen II
Sonntag, 14.30 Uhr


Am vorherigen Sonntag haben die Fußballer der Spvg Schwerin „Big Points“ im Kampf um das vordere Mittelfeld in Annen verpasst. Gegen den punktgleichen Tabellennachbarn FC Brünninghausen II besteht nun die Möglichkeit, wenigstens ein Abrutschen zu vermeiden.
 
Die Vorzeichen stehen allerdings nicht gut. Der Schweriner Trainer Jürgen Klahs: „Ich stehe ohne Stürmer da.“ Martin Kapitza (Montage) und Enver Muzaffer (verletzt) stehen am Sonntag nicht zur Verfügung. Klahs: „Die sind augenblicklich nicht zu ersetzen.“ Fehlen wird auch Vural Kabasakal der nach seiner Roten Karte gesperrt ist.

Dabei sind wieder Marc Olschewski und Dennis Dannemann, die zuletzt beide mit Gelb-Rot den Platz verlassen mussten. „Wir schwächen uns durch Meckereien immer selbst; es vergeht ja kein Spiel ohne Platzverweis“, kritisiert Klahs.

 
VfB Habinghorst - YEG Hassel II
Sonntag, 14.30 Uhr


Das Schlusslicht der Fußball-Bezirksliga könnte durch einen Sieg gegen YEG Hassel II nach Punkten mit dem Drittletzten gleichziehen. Die Ausgangsposition ist Habinghorsts Trainer Helmut Schulz wohl bewusst, der eine dementsprechend klare Vorgabe formuliert: "Wir müssen dieses Spiel gewinnen", erklärt er, "wenn wir im Heimspiel gegen einen solchen Gegner nicht die Punkte holen, müssen wir uns schon fragen, wo und wann das überhaupt passieren soll."

Auch wenn in der Winterpause einige gute Verstärkungen für den VfB zu erwarten seien, dürfe man sich nicht nur auf die Rückrunde verlassen, gibt der Trainer zu bedenken. "Es ist ja nicht so, dass sich Cristiano Ronaldo und Messi angesagt haben und wir dann zwangsläufig alle Spiele gewinnen werden", kommentiert Schulz schmunzelnd.

Den kommenden Gegner aus Hassel sieht Schulz als Mannschaft mit gutem Potenzial, die bislang allerdings sehr wechselhafte Ergebnisse erzielt habe. "Ich hoffe, dass wir am Sonntag einen ihrer schwächeren Tage erwischen." Immerhin zeigte der Trend bei den Gelsenkirchen zuletzt nach unten: YEG kassierte zwei Niederlagen in Folge.

VfB Waltrop SV - Wacker Obercastrop
Sonntag, 14.30 Uhr


Die Waltroper, die vom Castrop-Rauxeler Trainer Daniel Kuhn betreut werden, haben sich mit zuletzt zwei Siegen in Folge den fünften Platz erspielt. Angesichts von nur zwei Punkten Rückstand auf die Obercastroper könnten sie sich durch einen Sieg in der Tabelle verbessern.
 
Aber auch die Schützlinge von Wacker-Trainer Toni Kotziampassis präsentierten sich zuletzt wieder in guter Verfassung. Dreimal in Folge blieben die Obercastroper ungeschlagen. "Wir fahren selbstbewusst nach Waltrop und wollen dort mindestens einen Punkt holen", lautet die Vorgabe von Kotziampassis, der allerdings höchsten Respekt vor dem Gegner hat. "Waltrop verfügt über eine gute Mannschaft, die nicht von ungefähr dort oben in der Tabelle steht."

Der Wacker-Trainer selbst hat mit einigen personellen Problemen zu kämpfen. Voraussichtlich wird sich die Liste der Ausfälle zum Sonntag um Ahmet Caki und Stefan Kitowski verlängern. "Das sind zwei wichtige Kreativspieler, die uns natürlich fehlen werden", sagt Kotziampassis, "ich denke aber, dass die Mannschaft dies kompensieren kann."

 
SuS Merklinde BW - Westfalia Langenbochum
Sonntag, 14.30 Uhr


Die Karten sind klar verteilt: Hier die Elf um Spielertrainer Marco Gruszka, die schon nach einem Drittel der Saison im Abstiegsstrudel steckt. Dort das Team aus Herten, das eine ernsthafte Option auf den Titel besitzt, allerdings eine Vorlage von Stuckenbusch verpasste. Der Tabellenerste spielte Unentschieden, aber auch Langenbochum kam über ein Remis nicht hinaus.

Ganz andere Probleme hat Merklinde. Zwölf Spiele, erst sechs Punkte auf dem Konto, das hatten sich die Verantwortlichen um den Sportlichen Leiter Martin Broll ganz anders vorgestellt: „Wir müssen klarer spielen, weniger Fehler machen und unsere Chancen nutzen.“

Kleinigkeiten fehlen

Quasi ein Dreisatz, den sich die Akteure in ihr „Berichtsheft“ schreiben sollten. Denn es scheinen wirklich nur Kleinigkeiten zu sein, die zum Erfolg fehlen. Broll: „Wir sind bei unseren Niederlagen nie richtig vorgeführt worden.“
 
Ein Stichwort, das eine Überleitung auf die Hertener Westfalia bietet: Die hatte in der Erin-Kampfbahn die Wackeraner in der ersten Halbzeit vorgeführt, aber dann nur mit 2:1 gewonnen. Broll weiß: „Die beginnen wie die Feuerwehr.“ Der zuletzt erkrankte Sebastian Scheuer könnte eine Art Brandlöscher spielen.

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