Fußball-Bezirksliga 9: Schwerin erwartet SV Wacker zum Derby - Wichtiges Spiel für SuS - Harte Nuss für VfB
Ein Derby zwischen der Spvg Schwerin und dem SV Wacker Obercastrop. Ein wichtiges Spiel für den SuS Merklinde gegen den Tabellenletzten. Und eine harte Nuss für den VfB Habinghorst. Der 1. Adventsonntag (2. Dezember) ist für die Castrop-Rauxeler Fußball-Bezirksligisten kein Spieltag wie jeder andere.
- Fußball-Bezirksliga 9 Wacker gegen Schwerin: Derby mit zwei Gesichtern
- Fußball-Bezirksliga 9 Merklinder Routiniers in Bodelschwingh fraglich
- Fußball-Bezirksliga 9 Habinghorsts Trainer Schulz will "locker aufspielen" lassen
- Fußball-Bezirksliga 9 Nach der Roten Karte: Sahinli droht lange Sperre
- Fußball-Bezirksliga 9 Entscheidung für SuS Merklinde in der Nachspielzeit
Spvg Schwerin - SV Wacker Obercastrop
(So. 14.30 Uhr)
Ein Fußballderby in der Bezirksliga hebt sich ja schon über ein normales Spiel ab: Doch wenn sich die Kicker der Spvg Schwerin und des SV Wacker Obercastrop am Sonntag treffen, soll das quasi ein Event im Advent werden.
Das wird schwierig genug, auch weil einige verletzte Spieler fehlen werden. Auf beiden Seiten. Bei den Schwerinern sorgt Daniel Reuscheck für ein verletzungsbedingtes Fragezeichen, Martin Kapitza steht auf Grund von Montagearbeiten nicht zur Verfügung. Wegen dienstlicher Verpflichtungen könnte auch Kapitän Enver Muzaffer ausfallen. Bei dem „engen Kader“ wie es Trainer Klahs umschreibt, ist das schon sehr bitter.
Auch auf Obercastroper Seite ist die Krankenakte prall gefüllt. Kotziampassis sieht das nach wie vor nicht so dramatisch: „Wir haben genügend Leute.“ Bei einigen Angeschlagenen besteht sogar eine Einsatzchance. Wie bei den vormaligen Schwerinern Christof Luka, Myron Dretakis oder Thorben Firch, der nach dreimonatiger Pause wieder trainiert. Ob Manuel Backes (Leiste) beim „Advent-Event“ angreifen kann, wird sich am Sonntag entscheiden.
SuS Merklinde - RW Bodenschwingh
(So. 14.30 Uhr)
Alles was sich so schön anhört wird beim zweiten Hinsehen schon etwas schwieriger. Broll: „Wir müssen die Sache richtig ernst nehmen.“ In Recklinghausen ist das zuletzt mit dem (erst) zweiten Saisonsieg gelungen. Es wäre für die Stimmung schon förderlich, wenn der SuS seinen dritten Sieg gleich nachlegte. Dann hätte man sechs Punkte aus zwei Spielen geholt, wozu vorher 13 Spiele nötig waren.
Spiel der Spiele. Broll weiß, dass das nicht einfach wird: „Die haben einen guten Stürmer, der alleine für Entscheidungen sorgen kann.“ Dazu steht in Yüksel Turan ein früherer Merklinder Akteur im Gegnerteam. Der hatte vor der Saison eine Zusage gegeben, wie sein Teamkollege Sebastian Scheuer, zum SuS zurückzukehren – die er kurzfristig zurückzog. Darüber war damals Jürgen Dittberner froh. Doch der Sportliche Leiter, der mit Martin Broll in Waltrop sogar in einer Mannschaft spielte, ist mittlerweile nicht mehr für Bodelschwingh tätig.
Aber all das ändert nichts daran, dass Merklinde am Sonntag gewinnen will. Die zweiwöchige Pause (Totensonntag war spielfrei) hat den Merklinder Spielern gut getan, wie von Broll zu hören war. Trainer Gruszka ist wieder fit, Scheuer und Marcel Varbelow sind dabei. Selbst Benjamin Jakob (Fersensporn) steht vor einem Einsatz. Das alles sollte doch dazu reichen, dass Broll nach einem Sieg („Ich würde ein Kerze anzünden“) eine kleine Adventsfeier in der Kabine inszeniert.
VfB Habinghorst - BW Westfalia Langenbochum
(So. 14.30 Uhr)
Der Coach selbst sieht deshalb schon in die Zeit nach der Winterpause. Schulz: „Da werden wir so an die acht neue Spieler haben, die uns fußballerisch weiterhelfen werden. Und weil ich mehr Alternativen habe, wird es den guten Li-La-Laune-Bär Schulz auch nicht mehr geben; wer dann nicht voll mitzieht, wird sonntags nicht in der Aufstellung stehen.“
Schulz, der seine Jungs schon mal darauf vorbereitet, dass er in der ersten Januarwoche mit dem Training nach der Winterpause plant: „Wenn wir auch Sonntag keine Chance haben – das hat man ja auch Düsseldorf gegen Dortmund nachgesagt.“ Am Ende stand in der Bundesliga-Begegnung ein 1:1.





