Fußball-Bezirksliga 9: Schwerin erwartet SV Wacker zum Derby - Wichtiges Spiel für SuS - Harte Nuss für VfB

Ein Derby zwischen der Spvg Schwerin und dem SV Wacker Obercastrop. Ein wichtiges Spiel für den SuS Merklinde gegen den Tabellenletzten. Und eine harte Nuss für den VfB Habinghorst. Der 1. Adventsonntag (2. Dezember) ist für die Castrop-Rauxeler Fußball-Bezirksligisten kein Spieltag wie jeder andere.

Fußball-Bezirksliga 9
Spvg Schwerin - SV Wacker Obercastrop
(So. 14.30 Uhr)


Ein Fußballderby in der Bezirksliga hebt sich ja schon über ein normales Spiel ab: Doch wenn sich die Kicker der Spvg Schwerin und des SV Wacker Obercastrop am Sonntag treffen, soll das quasi ein Event im Advent werden.

Eine Veranstaltung also, die zum Adventsauftakt neben dem fußballerischen Höhepunkt auch von den Rahmenbedingungen abweicht. Der Geschäftsführer des Gastgebers und Trainer der zweiten Mannschaft, Peter Wach, hat sich mit seinen Vorstandskollegen einiges ausgedacht. In der Hoffnung, dass viele Zuschauer „auf den Berg“ kommen, sollen die auch besonders verwöhnt werden. Wach: „Wir hoffen auf gutes Wetter und viele Zuschauer; Die können sich auf selbst gemachten Glühwein und Leckereien von der Gabel freuen.“ Wobei der Schweriner nachdrücklich darauf hinweist, dass damit „nicht die übliche Portion Pommes mit Mayo“ gemeint ist.
 
Also hier außerhalb der Tisch reichlich gedeckt, wollen auch die beiden Trainer der Lokalkontrahenten dafür sorgen, dass die Hauptdarsteller des Tages auf dem Kunstrasen den Fans etwas Besonderes servieren. Gastgeber-Trainer Jürgen Klahs: „Ein Derby macht immer Spaß, dass merkt man auch den Spielern an, die dann immer noch mehr geben.“
 
In das gleiche Horn stößt Wacker-Coach Toni Kotziampassis: „Obwohl wir schon zwei Derbys siegreich überstanden haben (jeweils 3:0 gegen Habinghorst und Merklinde, Anm. d. Red.) wird auch dieses Spiel ein ganz hartes sein.“ Beide Mannschaften haben zuletzt gewonnen und Obercastrop sogar wieder Tuchfühlung zur Tabellenspitze bekommen. Kotziampassis. „Wir wollen am Sonntag was holen und dann ist ja vieles möglich, aber zunächst konzentrieren wir uns nur auf das Derby.“

    

Das wird schwierig genug, auch weil einige verletzte Spieler fehlen werden. Auf beiden Seiten. Bei den Schwerinern sorgt Daniel Reuscheck für ein verletzungsbedingtes Fragezeichen, Martin Kapitza steht auf Grund von Montagearbeiten nicht zur Verfügung. Wegen dienstlicher Verpflichtungen könnte auch Kapitän Enver Muzaffer ausfallen. Bei dem „engen Kader“ wie es Trainer Klahs umschreibt, ist das schon sehr bitter.

Auch auf Obercastroper Seite ist die Krankenakte prall gefüllt. Kotziampassis sieht das nach wie vor nicht so dramatisch: „Wir haben genügend Leute.“ Bei einigen Angeschlagenen besteht sogar eine Einsatzchance. Wie bei den vormaligen Schwerinern Christof Luka, Myron Dretakis oder Thorben Firch, der nach dreimonatiger Pause wieder trainiert. Ob Manuel Backes (Leiste) beim „Advent-Event“ angreifen kann, wird sich am Sonntag entscheiden.


SuS Merklinde - RW Bodenschwingh
(So. 14.30 Uhr)


Wieder ein „Spiel der Spiele“ für die Bezirksligaelf des SuS Merklinde (15.), die am Sonntag, 2. Dezember, den punktgleichen Aufsteiger RW Bodelschwingh (16.) erwartet.
 
Wieder ein „Spiel der Spiele“, so hat es der Sportliche Leiter der Merklinder, Martin Broll, tituliert. Es kommt gerade recht, um vielleicht doch den Fans ein gutes Adventsmenü zu servieren. Die Zutaten scheinen ganz einfach. Selbst ein Sieg gegen den Aufsteiger, dazu eine Prise vom anderen Platz. Wenn Stuckenbusch – und das ist wahrscheinlich – Hassel besiegt, würden die Merklinder den Abstiegsplatz verlassen.

Alles was sich so schön anhört wird beim zweiten Hinsehen schon etwas schwieriger. Broll: „Wir müssen die Sache richtig ernst nehmen.“ In Recklinghausen ist das zuletzt mit dem (erst) zweiten Saisonsieg gelungen. Es wäre für die Stimmung schon förderlich, wenn der SuS seinen dritten Sieg gleich nachlegte. Dann hätte man sechs Punkte aus zwei Spielen geholt, wozu vorher 13 Spiele nötig waren.

Spiel der Spiele. Broll weiß, dass das nicht einfach wird: „Die haben einen guten Stürmer, der alleine für Entscheidungen sorgen kann.“ Dazu steht in Yüksel Turan ein früherer Merklinder Akteur im Gegnerteam. Der hatte vor der Saison eine Zusage gegeben, wie sein Teamkollege Sebastian Scheuer, zum SuS zurückzukehren – die er kurzfristig zurückzog. Darüber war damals Jürgen Dittberner froh. Doch der Sportliche Leiter, der mit Martin Broll in Waltrop sogar in einer Mannschaft spielte, ist mittlerweile nicht mehr für Bodelschwingh tätig.

Aber all das ändert nichts daran, dass Merklinde am Sonntag gewinnen will. Die zweiwöchige Pause (Totensonntag war spielfrei) hat den Merklinder Spielern gut getan, wie von Broll zu hören war. Trainer Gruszka ist wieder fit, Scheuer und Marcel Varbelow sind dabei. Selbst Benjamin Jakob (Fersensporn) steht vor einem Einsatz. Das alles sollte doch dazu reichen, dass Broll nach einem Sieg („Ich würde ein Kerze anzünden“) eine kleine Adventsfeier in der Kabine inszeniert.


VfB Habinghorst - BW Westfalia Langenbochum
(So. 14.30 Uhr)


Mit dem Spiel gegen BW Westfalia Langenbochum (3.) haben die Fußballer des VfB Habinghorst (18.) eine der härtesten Nüsse in der Bezirksliga zum Auftakt der Vorweihnachtszeit zu knacken.
 
Ob der Gegner zu knacken ist, oder ob das besser und leichter mit den Leckereien der derzeit jahreszeitlichen Angebote geht, bleibt dahin gestellt. Für VfB-Trainer Helmut Schulz ist klar: „Wir werden nichts abschenken, aber alles, was in die Nähe eines Unentschieden käme, wäre doch eine richtige Überraschung.“

Der Coach selbst sieht deshalb schon in die Zeit nach der Winterpause. Schulz: „Da werden wir so an die acht neue Spieler haben, die uns fußballerisch weiterhelfen werden. Und weil ich mehr Alternativen habe, wird es den guten Li-La-Laune-Bär Schulz auch nicht mehr geben; wer dann nicht voll mitzieht, wird sonntags nicht in der Aufstellung stehen.“
 
Gegen Langenbochum wird auf jeden Fall der reaktivierte Gordon Schwarze wieder auf dem Spielbericht auftauchen. Sein Trainer: „Der Gordon hat sich als Stabilisator unserer Abwehr bewiesen.“ Ansonsten hat sich personell nicht viel geändert. Florian Hommel ist weiter verletzt wie auch Metin Demirbilek.

Schulz, der seine Jungs schon mal darauf vorbereitet, dass er in der ersten Januarwoche mit dem Training nach der Winterpause plant: „Wenn wir auch Sonntag keine Chance haben – das hat man ja auch Düsseldorf gegen Dortmund nachgesagt.“ Am Ende stand in der Bundesliga-Begegnung ein 1:1.

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