Kino: "Ralph reicht´s": Computer-Schurke will nicht mehr der Böse sein

Das geheime Leben von Pac-Man, Super Mario und Konsorten: Außer Dienst feiern sie Partys oder treffen sich in der Selbsthilfegruppe anonymer Bösewichte, wo sie heulen, weil sie immer nur die Schurken sind.

  • Ralph ist sein Böser-Bube-Image leid.

    Ralph ist sein Böser-Bube-Image leid. Foto: Disney

„Ralph reicht’s“, eine Animation aus dem Hause Pixar/Disney, ist eine Liebeserklärung an die Welt der Computerspiele. Titelheld Ralph, gesprochen von Christian Ulmen, gibt in seinem Spiel den Haudrauf mit der Riesenfaust. Was er zertrümmert, repariert Kollege Felix per Wunderhammer. Ralph hat die Faxen dicke: Immer bekommt Felix die Medaille.

Personal aus Game-Klassikern

Auf dem Verschiebebahnhof für Spielefiguren wechselt Ralph in das Szenario eines Ego-Shooters und ergaunert sich eine eigene Goldplakette. Die Programmierer lassen das Personal aus Game-Klassikern antreten, haben aber auch neue Spiele kreiert, deren Look von betulich naiv bis zu grimmig monströs reicht. In einem knallbunten Schlaraffenland trifft Ralph eine Göre, die Rennfahrer in der „Formel Lollipop“ werden will.

Disneys Süßstoff um Freundschaft und Treue wird konterkariert durch Verweise auf das wahre Leben. Der Film von Rich Moore zitiert sich durch Stile, Moden, Genres der Spiele-Historie und findet Haken schlagend einen Weg, Kinder, Teenies und Erwachsene passabel zu unterhalten. Nicht schlecht!
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