"Parked - Gestrandet": Noch ein Film über ziemlich gute Freunde
Fred (Colm Meany) ist aus England in seine alte Heimat Irland zurückgekehrt. Eine neue Arbeit hat der gelernte Uhrmacher nicht; der Mittfünfziger ist in "Parked - Gestrandet" auf Stütze angewiesen.
Cathal (Colin Morgan) und Fred (Colm Meany) werden Freunde. (Foto: Dualfilm)
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Doch das Amt will erst zahlen, wenn er einen festen Wohnsitz vorweist. Dafür braucht er Geld. Ein Teufelskreis. Fred bleibt nichts anderes übrig, als weiter in seinem Mazda zu campieren.
Auf einem Parkplatz mit Meeresblick. Idylle sieht anders aus. Vor allem im Winter.
Drohendes Sozialmärchen
Dann gesellt sich Cathal (Colin Morgan) zum ihm. Der junge Mann ist drogenabhängig, obdachlos, chaotisch unorganisiert, auf der Flucht vor Geldhaien. Fred findet Gefallen an dem Burschen, wird Freund, Vaterersatz und Mahner.
Fred hasst Drogen, und ist nicht bereit, sich aufzugeben. Dem drohenden Sozialmärchen geht Debüt-Regisseur Darragh Byrne klug aus dem Weg. "Parked - Gestranded" ist ein Mutmacher mit Fred als starker Identifikationsfigur. Die Liebe läuft ihm in Gestalt der finnischen Musiklehrerin Jules über den Weg.
Starker Charakterdarsteller
Mit Cathlans Hilfe gelingt es Fred, sich auf sie einzulassen. - Eine gut erzählte Geschichte mit einem starken Charakterdarsteller Colm Meany, an dessen Seite TV-Jungstar Colin Morgan ("Merlin") über sich hinauswächst.






