Fußball-Landesliga 3: BVB gegen LSV: Derby auf der Kippe - kompletter Spielbetrieb gefährdet

LÜNEN Fällt das Lüner Lokal-Derby aus? Die Stadt Lünen hat wegen der Witterungsbedingungen bereits die Rasenplätze in der Kampfbahn Schwansbell und in Niederaden an der Kreisstraße gesperrt. Die Kunstrasen-Plätze sind noch nicht gesperrt, aber gefährdet.


„Es soll schneien, dann Frost geben und Sonntag wäre der Schnee noch nicht vom Spielfeld“, begründet Burkhard Körbl von der Sportverwaltung Lünen die Platzsperren. Neben zahlreichen heimischen Fußball-Partien in Jugend- und Seniorenklassen ist momentan auch das Lüner Lokal-Derby zwischen den beiden Landesligisten Lüner SV und BV Brambauer-Lünen betroffen.

Zwar kann – Stand der Dinge bisher – auf den Kunstrasenplatz ausgewichen werden, aber Körbl schränkt ein: „Wenn Freitag noch Schnee auf dem Kunstrasen-Platz liegt, darf auch nicht dort gespielt werden. Es soll Frost geben. Die Plätze sind dann unbespielbar.“ Das würde dann für alle Kunstrasenplätze in Lünen gelten.

Nur ungern auf Kunstrasen
 
Ausrichter Lüner SV würde die Sperrung des Kunstrasenplatzes aufgrund der mangelnden Zuschauer-Kapazitäten auf dem Kunstrasen entgegen kommen. „Falls gespielt werden sollte, können wir als Verein für die Sicherheit der Zuschauer nicht garantieren. Es werden schließlich sehr viele erwartet“, äußerte sich der Technische Leiter Hasan Kayabasi.
 
Die Entscheidung liegt nun bei Körbl, der sich von der Situation am Freitag selbst ein Bild macht und den Platz in der Kampfbahn Schwansbell begeht. „Wir stehen in Kontakt mit den Vereinen. Unsere Aufgabe ist es in erster Linie, die Beschaffenheit des Platzes zu prüfen. Die Entscheidung über die Gesundheit liegt bei den Schiedsrichtern“, berichtet Körbl.

Um den Kosten-Aufwand, der entsteht falls die Beteiligten zu spät informiert würden, ist Körbl vorab im Einsatz, dann entscheidet die Stadt in den meisten Fällen allein ob gespielt werden kann oder nicht.

Fest steht, dass auf sportlicher Basis beide Vereine gerne spielen würden. LSV-Coach Christian Hampel äußert sich wie folgt: „Unsere Personal-Situation war lange nicht mehr so gut wie jetzt. Schade, wenn es ausfallen würde.“

Siegfried Rummel, Co-Trainer des BV Brambauer-Lünen, betont: „Wenn es ausfallen würde, wäre es ziemlich schade. Man hätte zwar noch die nächste Woche für Nachholspiele, man könnte demnach noch eine Woche länger trainieren. Aber so toll wäre das auch nicht.“
 
Platzsperre in Niederaden: Die Fußballer des TuS Niederaden sind ebenfalls von der Rasen-Sperre betroffen. Die Niederadener weichen auf Asche aus. Geschäftsführer Thorsten Springer sagt, dass Regen den Platz aufgewühlt habe, der Frost dann die Löcher gefrieren ließ. "Optimal sieht anders aus", so Springer.
 
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