Fußball-Landesliga: Nur das Tor fehlt

DORTMUND Der Rahmen war eines Landesliga-Spitzenspiels nicht würdig, das nackte Ergebnis von 0:0 ebenfalls nicht. Mit dem Remis gegen den SV Herbede aber lebte der Hombrucher SV ganz gut.

  • Dem HSV fehlte im Spitzenspiel nur eins - der entscheidene Treffer.

    Dem HSV fehlte im Spitzenspiel nur eins - der entscheidene Treffer. Foto: Menne

Der Vorsprung des Ersten aus Hombruch auf den Dritten aus Herbede bleibt bei zehn Punkten. Dazwischen rangiert noch der BV Brambauer mit neun Zählern Rückstand.
Beide Teams wollten diesen Spieltermin nicht, sie hatten wegen der Witterung keine Vorbereitung auf dieses Topspiel, der Dauerregen verbesserte das Drumherum nicht.

Das Duell startete auch nicht allzu unterhaltsam. Ein von Hombruchs Torwart David Graudejus gut parierter Freistoß durch Tamer Aydin (9.) und Alexander Bahrs Riesenchance, ein Flachschuss ganz knapp neben das Tor (22.), blieben die einzigen Höhepunkte.

Nach der Pause änderte sich das Bild. Nach einer relativ intensiven, ausgeglichenen ersten Hälfte legte Hombruch einen Zahn zu und hatte das Geschehen dann völlig im Griff. „Das war gut, aber wir haben einige falsche Entscheidungen getroffen“, begründete Trainer Alexander Gocke, dass der Lohn ausblieb. „Einige Male hätte ich mir den Abschluss gewünscht, einige Male klügere Abspiele. Aber auf dem glitschigen Boden ist ein angemessener Pass in die Tiefe auch kaum möglich.“

Insgesamt befand Gocke zu Recht, dass sein Team auf Grund der zweiten Hälfte den Dreier verdient gehabt hätte: „Schade, aber wir haben den Ton angegeben und trotz der von mir erwähnten Szenen auch viele gute Aktionen.“ Kurz nach der Pause hatte eine davon erneut Bahr, der wieder lang am Tor vorbeizielte (48.).

Defensive hält dicht

Stark auch, wie Amar Adama Anne in der 81. Minute die gegnerische Abwehr düpierte, ebenso stark aber auch die Parade von Herbedes Schlussmann Kevin Wirges, der das kurze Eck stark zumachte. Hinten hielt die starke Hombrucher Abwehr dicht, so dass die Null auch hinter dem Doppelpunkt stand.
„Jetzt freuen wir uns nach einem ganz starken Halbjahr erstmal auf die Winterpause. Dieses HSV-Team hat Perspektive“, sagte Gocke. Demjenigen, der den guten Charakter des Teams noch nicht kennen sollte, sei empfohlen, nach den Spielen an der Kabinentür zu lauschen.

Schon Minuten nach der Partie demonstrierten die Jungs lautstark, dass sie zusammenhalten. In der Tat ist ein Unentschieden gegen den Dritten alles andere als ein Beinbruch. Und zwölf Siege, drei Remis und nur eine Niederlage aus 16 Spielen lassen den HSV so entspannt Weihnachten feiern wie lange nicht mehr.
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