Fußball-Landesliga: Stoppt der SVH den HSV?

HERBEDE/STOCKUM. Ein Sieg wäre zwar schön und hätte gegen den Tabbelführer Höntroper SV eine besondere Note, doch der SV Herbede kann die Auswärtspartie generell locker angehen. Anders stellt sich die Situation beim TuS Stockum da. Die Elf von Thomas Drathen sollte nach dem 5:0-Sieg zuletzt nachlegen und gegen Schlusslicht WSV Bochum unbedingt punkten.

  • Kann der SVH auch gegen den Spitzenreiter aus Hombruch jubeln?

    Kann der SVH auch gegen den Spitzenreiter aus Hombruch jubeln? Foto: Zabka

HERBEDE. Was der FC Bayern für die Bundesliga ist, ist der Hombrucher SV für die Fußball-Landesliga: Ein Sololäufer ohne nennenswerte Konkurrenz. Der SV Herbede wäre mit einem Dreier erst das zweite Team, dass die Dortmunder schlagen würde.

Aufatmen in der Landesliga: Der Hombrucher SV ist doch noch schlagbar. Das 3:4 gegen Sodingen war die erste Niederlage des HSV seit Beginn der Saison. Zuvor erspielten sich die Gastgeber aus der Nachbarstadt eine beeindruckende Serie von 14 Spielen ohne Niederlage, kassierten gerade einmal vier Gegentore und stehen mit 38 Zählern einsam an der Spitze. Schon vergangene Woche zollte Co-Trainer Guido Silberbach Hombruch seinen Respekt: "Die spielen eine absolute Ausnahmesaison."

Starke Hinrunde

Nach Abschluss der Hinrunde stehen die Herbeder aber ebenfalls glänzend da (28 Zähler), achtet man nur auf die reine Punkteausbeute. Spielerisch ist beim SVH noch reichlich Luft nach oben, eine ideenlose Vorstellung wie beim 2:0 gegen Schlusslicht WSV Bochum in der Vorwoche dürfte gegen Hombruch der Weg ins Verderben sein. Besonders im Spiel nach vorne enttäuschte die Held-Elf, das Mittelfeld war lahmgelegt durch einen kollektiven Totalausfall.

Generell liegt es dem SVH mehr, wenn der Gegner das Spiel macht und sich von alleine Räume bieten, das dürfte gegen Hombruch der Fall sein. Gegen die beste Abwehr der Liga gilt es, den Gegner erst einmal kommen zu lassen und über schnelles Umschalten zum Erfolg zu kommen - Sodingen hat es vorgemacht.


STOCKUM. Sechs Punkte aus 15 Spielen, der WSV Bochum steht mit dem Rücken zur Wand und das ist schon fast untertrieben. Eher könnte der TuS Stockum als Spielverderber herhalten und den letzten Funken Hoffnung der Gäste ernsthaft in Gefahr bringen, zu erlöschen.

Wenn auch nicht viel am Sonntag für die Bochumer spricht, die Wetterverhältnisse dürften dem WSV in die Karten spielen. „Technisch sind wir den Gästen sicherlich überlegen“, weiß auch Trainer Thomas Drathen. Der einsetzende Schneefall macht den Naturrasen auf der Pferdebachstraße schwer bespielbar, eventuell weicht der TuS auf den benachbarten Kunstrasenplatz aus. So oder so, für Kabinettstückchen wird es keinen Raum geben.

Erste Elf hat sich gefunden

Nichtsdestotrotz weiß auch Drathen: Alles andere als drei Punkte gegen den WSV, wäre nicht zu vertreten. Mit dem starken 5:0 gegen Höntrop in der Vorwoche scheint die Mannschaft endgültig gefestigt und kann mit einem Erfolg erstmals auf den elften Tabellenplatz vorrücken. Zudem hat sich auch die erste Elf gefunden, im Vergleich zu den vergangenen Partien gibt es personell keine Veränderungen. Der dezimierte Kader wird nur durch die Rückkehr von Maik Gehrmann entlastet.

Bleibt die Frage nach der Einstellung – gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten keine Selbstverständlichkeit. In klassischer Manier warnt Thomas Drathen davor, die Gäste in keinem Fall zu unterschätzen. Der Bericht von Trainerkollege Marco Held, der mit seinen Herbedern in der Vorwoche den WSV mit 2:0 bezwang, fiel durchweg positiv aus. Aufgegeben haben die Bochumer vor diesem Spieltag noch nicht. 

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