Höhepunkte im Januar: Ruhr-Parsifal und Cornelia Funke

NRW Das Jahr beginnt mit Paukenschlägen in den Konzerthäusern und Museen. Wir geben Tipps, welche Konzerte und Ausstellungen man im Januar nicht verpassen sollte.

  • Die Initialen der Autorin Cornelia Funke - von ihr selbst gezeichnet.

    Die Initialen der Autorin Cornelia Funke - von ihr selbst gezeichnet. Zeichnung: Funke

Konzerte
  • Der "Ruhr-Parsifal" ist das dominierende Großereignis in den Konzerthäusern. Eine Woche bleibt das Konzerthaus Dortmund geschlossen, damit Thomas Hengelbrock die erste Aufführung am 20.1., 16 Uhr, vorbereiten kann. Eine zweite Aufführung folgt am 26.1., 16 Uhr, in der Philharmonie Essen. 1882 wurde das Bühnenweihfestspiel, Wagners letzte Oper, in Bayreuth uraufgeführt. Meist steht das religiöse Werk Karfreitag auf den Spielplänen der Opernhäuser. Hengelbrock will mit seinem Balthasar-Neumann-Orchester den Klang der Uraufführung rekonstruieren. Darauf darf man gespannt sein. Die Solisten sind Weltstars: Matthias Goerne als Amfortas, Frank van Hove als Gurnemanz, Simon O'Neill als Parsifal und Angela Denoke als Kundry.

 

  • Verpassen sollte man auch nicht den Altmeister Lorin Maazel , der am 8.1., 20 Uhr, mit seinem neuen Orchester, den Münchner Philharmonikern, ins Konzerthaus Dortmund kommt. Der 82-Jährige, der als teuerster Dirigent der Welt gilt, bringt Ravels "Tombeau de Couperin", die fünfte Sinfonie von Prokofjew und Mozarts fünftes Violinkonzert mit Solistin Arabella Steinbacher mit.

 

Ausstellungen

 

  • Den Ausstellungs-Knüller hat die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen sich reserviert. "Cornelia Funke - Tintenherz, Wilde Hühner und Gespensterjäger" dürfte nicht nur die Fans begeistern. Es handelt sich um die erste umfassende Retrospektive des zeichnerischen Werks der Bestseller-Autorin, deren großes Talent als Illustratorin angesichts der tollen Texte leicht übersehen wird. Allein die fantastischen Initialen, mit denen viele Bücher geschmückt sind, lohnen den Besuch vom 20.1. bis 20.5.

 

  • Sicher schön wird auch die Schau "Die Picassos aus Arles - Tagebuch eines Malers" , mit der sich das Picasso-Museum in Münster vom 26. Januar bis 28. April auf seinen Namensgeber besinnt. Zu sehen sind Leihgaben des Musée Reattu aus Arles.

 

  • Was für hochkarätige eigene Bestände im Depot schlummern, wird das Bottroper Quadrat vom 20. Januar bis 10. März zeigen.

 

  • Eine kleine, aber besondere Ausstellung läuft vom 25.1 bis 21.4. im Wallraf-Richartz-Museum Köln . Nur sieben Landschaftszeichnungen existieren von einem bis heute unbekannten Künstler, der den Notnamen "Meister der Dresdner Wilhelm-von Maleval-Zeichnung" trägt. Die Ausstellung gibt einen Einblick in wissenschaftliche Untersuchungsmethoden, die bei der Bestimmung der Zeichenmittel und Papiere geholfen haben.

 

  • Und wenn man schon mal in Köln ist: Das Museum Ludwig direkt am Hauptbahnhof widmet sich vom 31. Januar bis 5. Mai dem großen Fotokünstler Man Ray.

 

 
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Autor
Julia Gaß und Bettina Jäger
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    1. Januar 2013, 17:55 Uhr
    Aktualisiert:
    30. Juli 2013, 17:25 Uhr