Do not track: Chrome hält sich dran

Meerbusch (dpa-infocom) Wer im Netz surft, hinterlässt zumeist Fingerabdrücke und Trampelpfade: Netzwerk-Plattformen oder auch Browser sammeln Informationen über den Nutzer. Es gibt Einstellungen, um das zu verhindern. Manches Programm hält sich sogar daran.

  • Der Google-Browser Chrome bietet dem Nutzer eine «do-not-track»-Funktion - und hält sich dann auch daran. Foto: Andrea Warnecke

    Der Google-Browser Chrome bietet dem Nutzer eine «do-not-track»-Funktion - und hält sich dann auch daran. Foto: Andrea Warnecke Foto: dpa

Wer im Web unterwegs ist, hinterlässt unweigerlich Surfspuren. Onlinedienste die Google, Facebook, Microsoft und andere versuchen, die Bewegungen jedes einzelnen Users zu verfolgen. Offiziell, um ein optimales Nutzungserlebnis anbieten zu können - in der Realität natürlich, um ein Profil der Benutzer zu gewinnen und optimal zugeschnittene Werbung zu präsentieren. In aktuellen Browsern wie Internet Explorer 9, Firefox oder Chrome gibt es deshalb die Möglichkeit, den Onlinediensten zu signalisieren, dass man nicht «getrackt» werden möchte.

Einige Onlinedienste respektieren diesen Wunsch auch. Im Google-Browser Chrome lässt sich die «Do-not-track»-Schalter jederzeit aktivieren. Dazu den Browser starten und rechts auf den Knopf «Google Chrome anpassen» klicken. Danach aus dem Menü die Funktion «Einstellungen» aufrufen und nach unten scrollen, hier auf den Link «Erweiterte Einstellungen anzeigen.» klicken. Anschließend im Abschnitt «Datenschutz» die Option «Mit Browserzugriffen eine «Do Not Track»-Anforderung senden» aktivieren. Das sorgt dafür, dass Chrome den Webseiten zumindest mitteilt, dass die Do-not-Track-Option aktiviert und ein Nachverfolgen der Aktivitäten unerwünscht ist.

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  • Erstellt:
    19. Dezember 2012, 10:22 Uhr
    Aktualisiert:
    19. Dezember 2012, 10:25 Uhr
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