E-Reader-Test: Licht und Schatten bei beleuchteten Geräten

Berlin/München (dpa/tmn) Die neuen E-Reader warten mit einer Menge Neuerungen auf. Doch nicht immer führen diese zu längerer Akku-Laufzeit oder einer besseren Bildauflösung, wie ein Test von zehn Geräten zeigt.

  • E-Books lassen sich mit entsprechender Organisations-Software verschlagworten und bewerten. Foto: Andrea Warnecke/Archiv

    E-Books lassen sich mit entsprechender Organisations-Software verschlagworten und bewerten. Foto: Andrea Warnecke/Archiv Foto: dpa

Eine Seitenbeleuchtung verkürzt die Akkulaufzeit von E-Book-Readern drastisch. Lassen sich bei ausgeschalteter Beleuchtung je nach Modell zwischen 11 000 und 50 000 Seiten umblättern, sind es bei aktiviertem Licht nur noch um die 500 Seiten, berichtet die Zeitschrift «Chip», die zehn E-Reader getestet hat.

Die LED-Beleuchtung kann zum Lesen im Dunkeln genutzt werden oder weißt den sonst an Altpapier erinnernden Displayhintergrund auf. Weil das sogenannte elektronische Papier der Geräte sonst nur beim Umblättern Strom verbraucht, machen sich die LEDs der Beleuchtung als zusätzlicher Verbraucher deutlich bemerkbar.

Die neuen, rund 130 Euro teuren Spitzenmodelle haben oft nicht nur eine Beleuchtung, sondern auch elektronisches Papier mit einer höheren Auflösung von 1024 mal 768 statt wie gewöhnlich 800 mal 600 Pixel. Das kann den Angaben zufolgen je nach eingestellter Schriftart zu einem gleichmäßigeren Schriftbild führen, muss es aber nicht.

Auch beim Seitenaufbau, beim Einkaufen und Sortieren von Büchern sowie bei der Formatunterstützung habe die neue Reader-Generation keine großen Fortschritte gemacht. Verbraucher, für die Beleuchtung und höhere Auflösung verzichtbar sind, könnten deshalb zu den ehemaligen Vorzeigegeräten der Herstellern greifen, raten die Experten. Deren Preis sei mit dem Erscheinen der neuen Spitzenmodelle auf um die 80 Euro gesunken.

Wer mit der vom Reader-Hersteller mitgelieferten Organisations-Software für den PC nicht zufrieden ist, kann sich die Freeware Calibre näher anschauen. Die unterstützt der Zeitschrift zufolge alle Reader und bietet die Möglichkeit, die gesammelten E-Books zu verschlagworten und zu bewerten.

Nicht kopiergeschützte Bücher lassen sich mit Calibre auch in andere Formate umwandeln, mit Plug-ins wie Quality Check oder Modify ePub auf Fehler überprüfen und reparieren. Beim Konvertieren von E-Books in Calibre sollte man den Angaben zufolge die Einstellung «Heuristische Verarbeitung» aktivieren.

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ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    3. Januar 2013, 15:26 Uhr
    Aktualisiert:
    3. Januar 2013, 15:28 Uhr