Tipps und Rezepte: Plätzchen backen leicht gemacht

NRW Schön knackig sollen sie schmecken, herrlich nach Zimt, Koriander und Vanille duften und uns den Advent versüßen. Plätzchen sind die perfekten Begleiter durch die Weihnachtszeit. Back-Experten erklären, wie die Kekse wunderbar auf der Zunge zergehen.

  • Weihnachtszeit ist Plätzchen-Zeit. Kleine und große Backmeister kneten und rollen eifrig Teig. Kreative Schleckermäuler machen sich mit Ausstechförmchen ans Werk.

    Weihnachtszeit ist Plätzchen-Zeit. Kleine und große Backmeister kneten und rollen eifrig Teig. Kreative Schleckermäuler machen sich mit Ausstechförmchen ans Werk. Foto: dpa

Mhhhh, yamyamyam.... Plätzchen schmecken ja meist schon im Rohzustand richtig lecker. Und wenn sie später heiß und duftend auf dem Backblech liegen, kann keine Naschkatze widerstehen. Mit einigen Tricks werden die Weihnachtskekse noch leckerer.

  • Mürbeteig am besten mit Puderzucker anrühren und nicht mit herkömmlichem Zucker - rät der Deutsche Konditorenbund. Nach dem Kneten muss der Teig eine halbe Stunde ruhen, bevor man ihn ausrollen und sich ans Ausstechen machen darf. Aber bitte nicht in den Kühlschrank stellen: Dort kann er steinhart werden.
  • Butter oder Margarine? Welche Zutat lässt die Leckereien besser munden? Der Infodienst Landwirtschaft empfiehlt Vollfettmagarine - mit rund 80 bis 90 Prozent Fettanteil. Margarnie mit weniger Fett enthalte nämlich zu viel Wasser. Klar ist das besser für die schlanke Linie. Aber schmecken sollen die Plätzchen doch schließlich auch, oder?
  • Das Auge isst bekanntlich mit. Lebkuchen sehen viel appetitlicher aus, wenn sie eine glatte Oberfläche haben. Das gelingt laut Zeitschrift "Essen & Trinken" mit einer Spritztüte. Also den Teig bitte nicht mit dem Löffel auf die Oblaten geben!
  • Wenn der Keks beim Zubeißen schön knackig klingt, schmeckt er auch gut. "Das Ohr ist mit", sagt Prof. Walter Freund von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft. "Ein altes, weiches Plätzchen macht keine Töne." Ausnahme: Vanillekipferl, Lebkuchen und Printen. Da erwartet man einen lautlos-saftigen Biss.

Leckere Tipps: Plätzchen backen leicht gemacht

    



Vier Geheimtipps vom Meisterbäcker

Die Engel in der Weihnachtsbäckerei können sich von ihm sicher noch so allerhand abgucken: Gourmetbäcker Wolfgang von der Heide aus Willingen verrät seine vier goldenen Regeln fürs Plätzchen-Backen in der Weihnachtszeit.

  • Teig: Den Teig nicht zu lange durchkneten! Sonst trennt sich die Butter wieder vom Teig, er ist schwer auszurollen, die Plätzchen schmecken strohig. "Deshalb nur das Mehl zugeben, kurz durchkneten und gleich ausrollen." Süßer Tipp: Mehl auf der Unterlage oder dem Nudelholz durch Puderzucker ersetzen.
  • Optik: Einfach dünne Holzlineale links und rechts neben den Teig legen und mit dem Nudelholz rüberrollen. "So werden alle Plätzchen gleichmäßig dick." Sieht besser aus - "außerdem sind nach dem Backen nicht die dickeren Kekse noch zu hell und die dünneren schon verbrannt".
  • Backzeit: Einfach mit dem Pfannenwender schauen, ob die Kekse auf der Unterseite gut sind: "Oben dunkeln sie meist noch nach. Aber wenn sie unten gut aussehen, ist das der richtige Zeitpunkt."

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Autor
dpa/Anne-Kathrin Neumann
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    30. November 2012, 12:49 Uhr
    Aktualisiert:
    30. November 2012, 12:59 Uhr
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