Forscher: Pille macht wohl doch nicht dick

Köln (dpa/tmn) Die Anti-Baby-Pille wird nicht selten beschuldigt, dick zu machen. Nun aber hat eine Studie ergeben, dass es gar keinen signifikanten Zusammenhang gibt.

  • Von wegen Dickmacher: Forscher finden keinen signifikanten Zusammenhang zwischen Gewicht und Einnahme der Pille. Foto: Jörg Lange/Archiv

    Von wegen Dickmacher: Forscher finden keinen signifikanten Zusammenhang zwischen Gewicht und Einnahme der Pille. Foto: Jörg Lange/Archiv Foto: dpa

Frauen müssen Forschern zufolge in der Regel keine Angst haben, dass sie durch die Anti-Baby-Pille dick werden. Denn hormonelle Verhütungsmethoden führen sehr wahrscheinlich nicht zu einer starken Gewichtszunahme. Zu diesem Schluss kommen Forscher des internationalen Wissenschaftlernetzwerks Cochrane Collaboration nach einer Auswertung mehrerer Studien zu Verhütungsmitteln. Gäbe es einen starken Einfluss auf das Gewicht, wäre dieser in den Studien aufgefallen, erläutert das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitsweisen (IQWiG) unter Berufung auf die Auswertung. Nicht auszuschließen sei aber, dass Frauen in Einzelfällen zunehmen könnten.

Nimmt eine Frau nach Beginn der hormonellen Verhütung zu und vermutet sie einen Zusammenhang mit dem Mittel, könnte sie ihren Frauenarzt nach Alternativen fragen. Das rät das IQWiG auf seinem Portal Gesundheitsinformation.de . Zu den hormonellen Verhütungsmethoden zählen die Pille, der Vaginalring und Verhütungspflaster. Möglich seien andere Präparate, andere Hormonkombinationen, geringere Dosierungen oder auch nicht-hormonelle Verhütungsmittel. Das können zum Beispiel chemische Mittel wie Scheidenzäpfchen sein oder Barrieremethoden wie Kondom und Diaphragma.

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ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    4. Januar 2013, 15:29 Uhr
    Aktualisiert:
    4. Januar 2013, 15:30 Uhr