Kastanienlaub mit Miniermotten muss verbrannt werden

Bonn (dpa/tmn) Mit dem Herbstlaub werden auch die Larven der letzten Mottengeneration beseitigt. Doch die Blätter gehören nicht auf den Komposthaufen - zumindest dann nicht, wenn die Kastanie von Miniermotten befallen ist.

  • Ein erneuter Befall im nächsten Jahr kann verhindert werden, indem man das Laub verbrennt. Foto: Michael Kappeler

    Ein erneuter Befall im nächsten Jahr kann verhindert werden, indem man das Laub verbrennt. Foto: Michael Kappeler Foto: dpa

Viele Kastanien in Deutschland werden von der Miniermotte geplagt. Um die Bäume von dem Schädling zu befreien, muss das Laub entsorgt werden, erklärt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) in Bonn. Denn darin können die Larven der Motte überwintern. Das eingesammelte Laub muss allerdings entweder verbrannt oder in eine professionelle Kompostierung gebracht werden. Der eigene Komposthaufen im Garten reicht aufgrund zu niedriger Temperaturen zur Beseitigung des Schädlings nicht aus.

Die Miniermotte ist laut SDW ein aggressiver Schädling, der vor etwa zehn Jahren aus dem Balkan eingewandert ist und sich inzwischen bundesweit verbreitet hat. Durch die Motte verlieren die Kastanien bereits im Spätsommer ihre Blätter und sind anfälliger für Bakterien und Pilze.

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  • Erstellt:
    8. November 2012, 18:24 Uhr
    Aktualisiert:
    8. November 2012, 18:27 Uhr
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