22.10.2012 11:59 Uhr
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Einbruch-Schutz: So haben Einbrecher keine Chance (Bilder)

Gerade in der dunklen Jahreszeit haben Einbrecher Hochsaison. Im Schutz der Dunkelheit brechen sie in Häuser und Wohnungen ein - ist das Haus schlecht gesichert, brauchen sie dafür nur wenige Sekunden. Die Opfer haben oft jahrelang mit den Folgen zu kämpfen. Wie sie ihr Haus vor Einbrechern schützen.Von Julia Kowal

FotostreckeWie Sie ihr Heim vor Einbrechern schützen

19.12.2013 Gerade in der dunklen Jahreszeit haben Einbrecher Hochsaison. Im Schutz der Dunkelheit brechen sie in Häuser und Wohnungen ein - ist das Haus schlecht gesichert, brauchen sie dafür nur wenige Sekunden. Die Opfer haben oft jahrelang mit den Folgen zu kämpfen. Wie sie ihr Haus vor Einbrechern schützen.

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Fenster, Balkon- oder Terassentüren können Einbrecher mit einfachen Werkzeugen aufhebeln. Übliche Fensterkonstruktionen bieten der Polizeilichen Kriminalprävention zufolge keinen guten Schutz vor Einbrechern. Rüsten Sie Ihre Fenster deshalb mit zusätzlichen Sicherheitsmechanismen nach oder tauschen Sie alte Fenster aus. Fenster mit Widerstandsklasse 2 reichen aus. Um die Sicherheit zu erhöhen, gilt: Verschließen Sie Fenster und Türen jedes Mal, wenn Sie aus dem Haus gehen. Vorsicht: Auch gekippte Fenster, sind offene Fenster!
Rollläden lassen sich häufig einfach hochschieben. Bauen Sie deshalb eine Zusatzsicherung ein. Geprüfte einbruchhemmende Rollläden sind sicherer, mindestens Widerstandsklasse 2. Schließen sollten Sie Rollläden übrigens nur nachts. Tagsüber zeigen sie Einbrechern mir heruntergelassen Rollläden, dass Sie nicht zu Hause sind.
Garagen sind häufig eine Sicherheitslücke am Haus - wenn sie nämlich eine Verbindungstür zum Haus haben. Täter brechen häufig in Garagen ein, um von dort ins Haus zu gelagen. Aber auch, um etwas aus der Garage zu stehlen. Auf Fenster in der Garage sollten Sie deshalb verzichten. Und in ein einbruchhemmendes Garagentor zu investieren, lohnt auch (mindestens Widerstandklasse 2). Wichtig: Schließen Sie das Garagentor auch ab, wenn Sie zu Hause sind.
Haus- und Wohnungstüren sollten einbruchhemmend sein. Sonst können sie allein mit körperlicher Gewalt - also ganz ohne Werkzeug - aufgebrochen werden. Zusätzlich sollten Sie die Haustür nicht nur hinter sich zuziehen, sondern immer zweifach abschließen. Den Schlüssel nicht draußen verstecken - Einbrecher finden jedes Versteck. Lassen Sie den Schlüssel bei einer Tür mit Glaselementen niemals innen stecken.
Besuchern gegenüber sollten Sie immer misstrauisch sein. Öffnen Sie die Tür nicht einfach, sondern nutzen Sie den Türspion oder eine Gegensprechanlage.
Licht wirkt auf Einbrecher abschreckend. Gefährdete Ecken am Haus sollten deshalb erleuchtet sein. Auch Bewegungsmelder sind sehr sinnvoll.
Ein Zaun rund ums Grundstück ist für Einbrecher ein erstes Hindernis. Aber: Hohe Hecken sind nicht nur ein Sichtschutz für Sie, sondern auch für Einbrecher. Verzichten Sie besser auf hohe Pflanzen direkt am Haus. Mülltonnen, Gartenmöbel oder Rankgerüste können Einbrechern übrigens als Aufstieghilfe dienen. Schließen Sie sie also weg, wenn Sie nicht zu Hause sind.
Sicherungsanlagen können Einbrechern einen Widerstand entgegensetzen und Einbrüche sogar verhindern - zum Beispiel, wenn sie einen lauten Alarm auslösen. Einbruchmeldeanlagen hingegen verhindern Einbrüche nicht direkt, denn sie melden den Alarm lediglich. Sie und Überwachungskameras können auf Einbrecher aber abschreckend wirken.
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Gerade in der dunklen Jahreszeit sind Einbrecher unterwegs. Wir haben Tipps parat, wie Sie sich vor einem Einbruch schützen.

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