Die ideale Notlösung - Gutscheine individuell aufpeppen

Stuttgart (dpa/tmn) Alle Jahre wieder ist es dasselbe: Weihnachten kommt immer so plötzlich. Auf einmal ist Heiligabend, und es muss noch ein Geschenk her. Ein Gutschein ist da eine gute Notlösung. Er darf nur nicht wie eine Notlösung aussehen.

  • Origineller Gutschein für eine Bootsfahrt - die dreidimensionale Alternative zum weißen Kuvert mit Karte. Foto: Miriam Dornemann

    Origineller Gutschein für eine Bootsfahrt - die dreidimensionale Alternative zum weißen Kuvert mit Karte. Foto: Miriam Dornemann Foto: dpa

Ein Gutschein als Geschenk geht zur Not immer - und ist schnell gemacht. Er ist daher das perfekte Last-Minute-Präsent. Allerdings kann es schnell lieblos wirken, einfach nur mit einem Kuli «Gutschein für 20 Euro» auf eine Karte zu kritzeln. Persönlicher ist es, wenn der Gutschein selbstgemacht und am besten auch noch originell gestaltet wird. «Zuerst muss ich wissen, was genau ich verschenken möchte. Die Geschichte baut sich dann darum auf», sagte Miriam Dornemann. Die Autorin aus Stuttgart hat mehrere Bastelbücher veröffentlicht.

Viel hängt von einer guten Idee ab: Für eine Bootsfahrt biete es sich zum Beispiel an, ihn in Form eines Papierschiffs zu basteln. «Etwa aus Zeitungspapier. Den dazu passenden Text drucke ich auf einen Zettel und klebe ihn auf», sagte Dornemann.

Zu einer Essenseinladung passt ein Plastik- oder Holzbesteck. «Es kann beispielsweise mit goldener Farbe angesprüht oder mit einem schwarzen Edding bemalt werden.» Das Set wird mit einem Band umwickelt und auf den Gutschein geklebt. Die Bänder müssen nicht unbedingt gekauft sein. Ein in Streifen geschnittenes Geschirrtuch tut es auch und ist sogar passender. Außerdem findet sich das Tuch auch noch am Tag vor Heiligabend in jedem Haushalt.

Eine Alternative zur typischen Kartenform ist für Dornemann ein Gutschein aus einer Schachtel. «Eine alte Pralinenschachtel hat fast jeder zu Hause. Sie wird außen beklebt und dann passend zum Thema gefüllt.» Bei einer Einladung zu Kaffee und Kuchen können zum Beispiel Kaffeebohnen oder ein Zuckertütchen aus dem Café beigelegt werden.

Auch der Text auf der Karte muss nicht unbedingt mit «Gutschein für...» beginnen. «Das eigentliche Geschenk kann erst im Inneren der Karte aufgelöst werden. Bei einem Saunabesuch steht dann außen auf der Karte "Lust auf Entspannung?".» Erst wenn der Gutschein aufgeklappt wird, offenbart sich das Geschenk.

Auch gekaufte Gutscheine etwa für einen Klamottenladen können verschönert werden, beispielsweise mit einem ausgeschnittenen Kleidchen aus Tonpapier. Der Gutschein klebt dann am besten so auf dem Tonpapier, dass es aussieht, als halte das Kleid ihn im Arm.

Auch Geld in Form eines Gutscheins zu verschenken, ist kein Tabu - es muss nur eine Idee dahinterstecken. Man könne zum Beispiel 50 Euro schenken, sagte Dornemann. «Wenn ich dem Geld eine Bedeutung gebe und sage: "Nutzt es für ein Essen in eurem nächsten Urlaub."»

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ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    20. Dezember 2012, 13:28 Uhr
    Aktualisiert:
    20. Dezember 2012, 14:52 Uhr