Winterwetter: Gut gerüstet für Schnee, Eis und kalte Tage

NRW Einfach nur Omas wollenen Schal rauskramen reicht im Winter nicht aus! Die Schneeschippe muss griffbereit stehen und kommt häufig zum Einsatz, vor jeder Autofahrt muss der Eiskratzer her. Zimmerpflanzen brauchen jetzt eine spezielle Pflege.

  • Der Winter kommt - da sollte man vorbereitet sein.

    Der Winter kommt - da sollte man vorbereitet sein. Foto: dpa

Im Winter kann es schon mal böse Ausrutscher, eiskalte Hände und zugefrorene Autoscheiben geben. Und natürlich müssen wir wieder ran an die Schneeschippe. Experten erklären, wie man gut gerüstet durch die kalten Wochen kommt. 

    


Das hilft gegen kalte Füße

Brrrrrrr.... sind die Füße erst mal kalt, wird einem so schnell nicht wieder warm. Dicke Socken und warme Schuhe allein reichen oft nicht aus. Ein paar Tipps:

  • Keine zu engen Winterstiefel tragen! Auch zu dicke Socken in schmalen Stiefeln bewirken kalte Füße. Denn laut Stiftung Warentest fehlt dann die isolierende Luftschicht, die die Füße warm hält.
  • Statt stocksteif auf Bus oder Bahn zu warten, sollte man auf der Stelle trippeln oder ein paar Schritte laufen. Denn Bewegung hält warm - nicht nur die Füße.
  • Auch Fußgymnastik hilft, rät die Stiftung Warentest. So weit es die Schuhe zulassen, Zehen spreizen und krallen.
        

Eiskratzer und Co.: Das gehört jetzt ins Auto

Schon dumm, wenn das Auto eingeschneit ist und man nichts da hat, um es frei zu kriegen. Handfeger, Eiskratzer, Reservekanister und Co. gehören im Winter unbedingt ins Auto. Wichtigster Punkt vor dem Losfahren: freie Scheiben. Frostschutzmatten verhindern, dass die Scheiben über Nacht zufrieren, erklärt der Automobilclub von Deutschland. Auch einige weitere Utensilien sollten im Winter auf jeden Fall im Kofferraum liegen.
    




Autobatterie überprüfen!

Eine Panne mitten im Winter: Da ist häufig die Batterie schuld. Wenn plötzlich die Temperaturen fallen und es Frost und Glätte gibt, sollten Autofahrer vorbereitet sein, rät der ADAC. Also besser einmal die Autobatterie überprüfen, besonders, wenn sie älter ist als vier Jahre. Das Versagen der Batterie gehöre nämlich zu den häufigsten Pannenursachen im Winter. Der Grund: Bei Minusgraden muss die Batterie viel mehr Leistung als sonst aufbringen, weil zum Beispiel das Öl zähflüssiger fließt, dreht der Motor schwerer. Alte Batterien stoßen dann schnell an ihre Grenzen.

Regelung: Wer muss wann Schneeschieben?

Leise rieselt der Schnee... Was Kinder und Skifahrer freut, ist für Mieter und Hausbesitzer oft ein Ärgernis. Auf dem Gehweg vorm Haus werden Schnee und Eis schnell zur rutschigen Gefahr - deshalb muss geräumt werden. Doch welche Regeln gelten beim Schneeschippen?

Die Gehwege vorm Haus muss der Hausbesitzer freihalten. Vermieter wiederum geben diese Pflicht per Mietvertrag meist an die Bewohner weiter. Häufig wechselt dann der Schneedienst zwischen allen Parteien im Haus. Das heißt für die Bewohner: Die Gehwege müssen wochentags zwischen 7 und 20 Uhr schnee- und eisfrei sein. An Sonn- und Feiertagen dürfen Schneeschipper auch mal etwas länger schlafen.
    


Zimmerpflanzen brauchen extra Pflege

Auch wenn sie nicht draußen der Kälte trotzen müssen: Zimmerpflanzen haben es im Winter nicht leicht. Trockene Heizungsluft macht ihnen zu schaffen. Damit nicht plötzlich die Blätter schlaff herunterhängen, müssen sie gut umsorgt werden.

Um wachsen zu können, brauchen Zimmerpflanzen im Winter vor allem genug Licht. "Daher sollten sie nicht zu weit weg vom Fenster stehen", rät Marianne Klug, Fachbereichsleiterin für den Pflanzenschutz im öffentlichen und privaten Grün von der Landwirtschaftskammer NRW in Bonn. Dass die Pflanzen in den kalten Monaten mehr Wasser brauchen, stimmt übrigens nicht. Marianne Klug betont: "In den Wintermonaten wachsen die Pflanzen weniger und benötigen daher weniger Wasser."
    


Zu kalt zum Gassigehen? Alternativen für Vierbeiner

Was tun, wenn's eklig kalt ist und das Gassigehen ausfallen muss? Hütchenspiele, Leckerchen-Schach und andere Intelligenzspiele vertreiben Vierbeinern die Langeweile. Die Dortmunder Tierpsychologin Nadja Washausen (29) gibt spielerische Tipps.

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Autor
Anne-Kathrin Neumann
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    12. Dezember 2012, 09:59 Uhr
    Aktualisiert:
    10. Januar 2013, 15:29 Uhr