Tipps für Tierbesitzer: Haustiere vor Silvesterkrach schützen

DÜSSELDORF Wenn an Silvester die Böller krachen, macht das vielen Feiernden Spaß - den meisten Haustieren leider überhaupt nicht. Hier einige Tipps, wie man Hund, Katze, Vogel und Co. vor dem Raketenlärm schützen kann.

  • Silvesterspaß? Von wegen! Wenn's draußen knallt und kracht, schrecken zuhause viele Haustiere zusammen. (Foto: Michael Hanschke)

    Silvesterspaß? Von wegen! Wenn's draußen knallt und kracht, schrecken zuhause viele Haustiere zusammen. (Foto: Michael Hanschke) Foto: dpa

Wegen ihres feinen Gehörs kann Silvester für Tiere «schnell zur Qual werden», warnt der Berliner Tierschutzverein. Haustierbesitzer schützen ihre Lieblinge daher besser vor dem Lärm. Die Tiere sollten sich in einem Raum mit geschlossenen Fenstern aufhalten, der nicht direkt an einer Straße liegt. «Gut geeignet kann etwa der Keller sein», sagt Torsten Schmidt vom Bund gegen Missbrauch der Tiere.

Tiere nicht völlig unbeaufsichtigt lassen

Allerdings sollten die Tierhalter dann von Zeit zu Zeit sicherstellen, dass es dem Tier dort auch gut gehe. Schlecht sei es, wenn das Tier Angst oder Panik hat und der Halter es gar nicht mitbekommt. Die vertraute Bezugsperson sollte nach Möglichkeit immer in der Nähe sein, um das Tier zu beruhigen.

Auch Vogelkäfige werden am besten in einem abgedunkelten, vor Geräuschen geschützten Raum untergebracht, erläutert der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH). Geschlossene Fenster und zugezogene Vorhänge helfen, Vögel vor dem flackernden Licht der Raketen und dem Lärm zu schützen. Außerdem kann klassische Musik hilfreich sein: Leise abgespielt, kann sie die Vögel beruhigen, wenn zum Beispiel schon am Nachmittag Knaller gezündet werden. Vogel- und Kleintierkäfige können zudem noch abgedeckt werden. Das dämpft die Geräusche von der Straße zusätzlich.

Ohren zuhalten ist keine gute Lösung

Nicht empfehlenswert ist hingegen, etwa dem Vierbeiner die Ohren zuzuhalten. «Hunde und Katzen werden eher nervös, wenn man ihnen die Ohren zuhält», sagt Schmidt. Denn die Tiere orientierten sich viel stärker als Menschen über die Ohren. Halte man ihre Ohren zu, fühlten die Tiere sich schnell ausgeliefert, schutz- und hilflos. Deshalb rät Schmidt entschieden von dieser Maßnahme ab. Ebenfalls keine gute Idee sei es, die Lauscher der Tiere mit Ohropax zu verschließen.

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Autor
dpa
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    28. Dezember 2011, 17:25 Uhr
    Aktualisiert:
    1. Januar 2012, 00:01 Uhr