Aufräum-Tipps
Ordnung auf dem Schreibtisch
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Bonn (dpa/tmn) In Meetings meckern ältere Kollegen öfter als jüngere. Das hat ein Forscherteam der TU Braunschweig herausgefunden. Hilfreich sei es daher, die Gruppe zu mischen. Auch sinnvoll: die «Klagemauer» zu Sitzungsbeginn.
Jüngere und ältere Kollegen einladen: Teamsitzungen gelingen am besten in altersgemischten Gruppen. Foto: Sven Hoppe (Foto: dpa)
Ältere Mitarbeiter jammern in Meetings mehr als ihre jüngeren Kollegen. Das hat Prof. Simone Kauffeld vom Institut für Psychologie der Technischen Universität Braunschweig herausgefunden. Um Sitzungen effektiver zu machen, sollten zu Meetings deshalb ältere und jüngere Mitarbeiter gemeinsam eingeladen werden, schreibt Kauffeld in der Zeitschrift Forschung & Lehre (Ausgabe 1/2013). Denn in altersgemischten Teams werde weniger gejammert. Ihr Lehrstuhl hat über 400 Teamsitzungen mit der Videokamera aufgezeichnet und ausgewertet.
Wird in Meetings viel Zeit mit Jammern verschwendet, rät Kauffeld, zu Beginn der Sitzung eine «Klagemauer» einzuberufen: Eine Zeit lang solle sich jeder im Team alles Negative von der Seele reden. Danach werde der Fokus auf die Lösung der Probleme gerichtet. Destruktive Klage-Äußerungen könnten auch gestoppt werden, indem ein Teilnehmer mit einem Verweis auf die Ziele des Meetings oder mit Fragen zum weiteren Vorgehen zum eigentlichen Thema zurückführt.
Vorgesetzte sollten sich gut überlegen, ob sie einen einzelnen Kollegen in einer Besprechungsrunde loben. Denn das Lob eines Mitarbeiters bringe womöglich die Abwertung der Arbeit eines anderen Angestellten mit sich, rät Prof. Kauffeld. Ist das der Fall, beeinträchtigt es den Verlauf des Meetings - denn derjenige, der sich herabgesetzt fühlt, schaltet womöglich geistig ab. Vorgesetzte sollten Lob daher in Meetings nur mit Bedacht aussprechen

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