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Marie-Reinders-Realschule: So arbeiten die Fleischer bei Rewe

DORTMUND Die Klasse 8c der Marie-Reinders-Realschule haben die Fleischabteilung des Rewe-Marktes an der Bülowstraße in der Dortmunder Nordstadt erkundet. Dort haben sie festegestellt: Es herrschen strenge Hygienevorschriften. Keiner gelangt hinter die Theke, bevor er sich nicht im Umkleideraum seine Arbeitsuniform angezogen hat.Von Veronika, Emma, Aleyna und Alina

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Die Klasse 8c der Marie-Reinders-Realschule verschaffte sich ein Bild über die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Rewe. Arthur Vethacke aus der Rewe-Zentrale gab ausführlich Auskunft über den Beruf des Fleischers. (Foto: Nils Heimann)

Die Arbeitskleidung besteht aus einer weißen Hose, einem Kittel, einer Kopfhaube und Gummischuhen. Piercings und Schmuck müssen abgelegt werden. Mehrfach am Tag müssen die verschiedenen Messer und die Hände desinfizieren werden.

Strenge Kontrollen

Täglich wird frisches Fleisch in großen Kühltransportern geliefert. Geflügel und Schweinefleisch verarbeitet man sofort, weil es schneller verdirbt. Rindfleisch hingegen muss erst eine gewisse Zeit reifen, um genießbar zu sein.

Fotostrecke Marie-Reinders-Realschüler beim Rewe-Fleischer

Das Rindfleisch lagert im Kühlraum, in dem um die 0°C herrschen. Die strengen Temperaturen sind nötig, weil das Fleisch empfindlich ist. Jedes einzelne Fleischstück ist rückverfolgbar, um das Herkunftsland zu bestimmen. Bevor das Fleisch lieferbar ist, muss es eine mikrobiologische Kontrolle durchlaufen. Keines der Fleischstücke darf eine Temperatur von 7°C überschreiten.

Sogar halbe Schweine, die in feinen Portionen verarbeitet sind, verkauft man an guten Tagen. Oft gehen diese großen Bestellungen an größere Feiern oder an Leute, die das Fleisch einfrieren.

Die Kühlräume werden täglich gereinigt

Es gibt drei Kühlräume. Einen für Schweinefleisch und Rind, den anderen für Geflügel und den letzten für fertige Wurst. Die Kühlräume werden einmal pro Tag ausgeleert und gereinigt. In der Theke ist das Fleisch als Eyecatcher ausgelegt.

Der Tagesablauf ist nicht so einfach zu bewältigen. Um 6 Uhr am Morgen wird das Fleisch geliefert, das dann auf die Kühlräume verteilt wird. Danach wird die Theke kundenfreundlich hergerichtet.

Nach Ladenschluss säubert man alles und dann geht es nach Hause. Natürlich schmeckt auch dort die selbstgemachte Wurst am besten. 


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Datum: 21.03.2012]

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