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20.09.2012 10:14 Uhr
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Gesundes Lächeln: Darauf kommt es bei der Zahnpflege wirklich an

NRW Zähne gründlich putzen und die Zahnseide nicht vergessen! Sind solche Pflegetipps wirklich sinn- und wirkungsvoll? Wie findet man sich im Fremdwörter-Dschungel zwischen Parodontitis und Phrophylaxe zurecht? Die wichtigsten Antworten auf einen Blick.Von Katrin Ewert/dpa

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Zahnpflege zahlt sich aus, mit einem strahlenden und gesunden Lächeln. (Foto: dpa)

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Hässliche Beläge: Wie kriegt man die weg?

Denn Substanzen, die in diesen Genussmitteln enthalten sind, können an der Zahnoberfläche anhaften und sie verfärben, erklärt Mozhgan Bizhang von der Abteilung für Zahnerhaltung und Präventive Zahnmedizin der Universität Witten/Herdecke. "Diese Verfärbungen sind dort besonders deutlich zu sehen, wo Speichel austritt, zum Beispiel an der Innenseite der unteren Schneidezähne", ergänzt Petra Müllerstedt vom Verband medizinischer Fachberufe in Dortmund.Der wichtigste Helfer im Kampf gegen Beläge ist zunächst die Zahnbürste. Zudem macht - in größeren, aber regelmäßigen Abständen - eine professionelle Zahnreinigung viel Sinn, rät Prof. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer.

Tägliche Zahnpflege: Darauf kommt es an

Die richtige Zahnpflege fängt beim Kauf der Zahnbürste und -pasta an, denn schon dort kann man einiges falsch machen. Man sollte darauf achten, dass die Zahpasta Fluorid enthält. Die Zahnbürste sollte runde Bürsten haben, damit sie die Zähne nicht beschädigt.

Fotostrecke Zahnpflege: So macht man es richtig



Was oft vergessen wird: die Zahnzwischenräume. Wo die gewöhnliche Zahnbürste nicht hinkommt, freuen sich die Bakterien. Daher sollte man Zahnseide oder spezielle Zahnbürsten, die in die Zwischenräume kommen, immer im Badezimmerschrank haben.Die Zahnpasta nach dem Zähneputzen am besten noch ein wenig im Mund behalten und nicht vollständig ausspülen - so können die Inhaltsstoffe einwirken und geben einen zusätzlichen Schutz vor Zahnerkrankungen.


Begriffserklärung rund ums Thema Zahngesundheit

Bleaching: Es ist eine Methode, die Zähne aufzuhellen. Dabei kommt allerdings Wasserstoffperoxid zum Einsatz - eine Chemikalie, die die Oberfläche der Zähne aufraut.
Karies: Karies ist die häufigste Zahnkrankheit. Gemeint ist damit die Erkrankung des Zahnschmelzes. Das ist die äußere Schicht des Zahns.
Konkremente: Wenn Zahnmediziner von Konkrementen sprechen, meinen sie den Zahnstein. Das sind feste Auflagerungen auf dem Zahn. Dabei hilft weder Zähneputzen noch Spülen: denn Zahnstein ist hartnäckig. Entfernen kann ihn der Zahnarzt mit speziellen Instrumenten.
Parodontitis: Parodontitis ist die Zahnfleischentzündung. Diese wird von Bakterien hervorgerufen.
Prophylaxe: Prophylaxe heißen in der Zahnmedizin die Maßnahmen, die einer Krankheit an Zähnen und Zahnfleisch vorbeugen sollen.
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