ABC der Wirkstoffe
Das steckt in Pflegeprodukten
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Köln (dpa/tmn) Sport ist gut - starke Belastung eher nicht: Es ist es ein schmaler Grat für Asthmapatienten. Insbesondere im Winter bei Bewegung an der frischen Luft ist Vorsicht geboten.
Kälte ist für Asthmatiker ein zusätzliches Risiko. Auch deswegen gilt es, die Bewegungsintensität nur schrittweise zu steigern. Foto: Carmen Jaspersen (Foto: dpa)
Bekommt ein Asthmapatient fünf bis zehn Minuten nach sportlicher Betätigung Atemprobleme, kann es sich um Anstrengungsasthma handeln. Die Beschwerden treten meist auf, wenn die Belastung zu stark war oder das Asthma nicht gut kontrolliert ist. Darauf weist das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitsweisen (IQWiG) in Köln hin. Nach 30 bis 45 Minuten seien die Probleme meist wieder weg. Vorsichtig geboten sei insbesondere beim Wintersport: Kalte und trockene Luft belastet die ohnehin strapazierten Atemwege von Asthmatikern zusätzlich.
Grundsätzlich sei Sport aber für Menschen mit Asthma gut: Studien hätten gezeigt, dass Bewegung die Häufigkeit von Asthmabeschwerden verringert und die Lebensqualität verbessern könnte. Anstrengungs- oder Belastungsasthma vermeiden Patienten, indem sie beim Sport nicht gleich in die Vollen gehen, sondern die Aktivität schrittweise steigern. Sie wärmen sich vor dem Sport am besten auf und machen bei Anzeichen von Atemproblemen eine Pause, rät das IQWiG auf seinem Portal Gesundheitsinformation.de .
Studien zufolge kann Intervalltraining, bei dem sich Belastungs- und Erholungsphasen abwechseln, Anstrengungsasthma vorbeugen. Wichtig sei auch, für den Fall einer Asthmaattacke sogenannte Bedarfsmedikamente dabei zu haben. Unter Umständen könne es sinnvoll sein, vor dem Sport schon die Arzneien zu nehmen. Das sollten Betroffene aber mit ihrem Arzt besprechen, empfiehlt das Institut auf dem Portal.

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