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Berlin (dpa/tmn) Weihnachten ist geschafft. Der Adventskranz hat bereits ausgedient, dem Weihnachtsbaum bleiben nur noch ein paar Tage im Zimmer. Danach können die Zweige aber im Garten noch verwendet werden.
Die Tage des Weihnachtsbaums sind gezählt: Im Garten kann er eine Renaissance erleben. Foto: Christian Charisius (Foto: dpa)
Der schöne Weihnachtsbaum erlebt seine Wiedergeburt im Garten. Denn dort können seine Zweige und das Reisig des Adventskranzes nach den Feiertagen weiterverwendet werden. Sie dienen auf dem Kompost oder auf Beeten als Abdeckung, erläutert Thomas Wagner vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Das schützt die Pflanzen im Boden vor Frost.
Das Dekorationsmaterial müsse aber vorher von den Zweigen entfernt werden. «Vom Glitzerband bis zum Draht und dem Plastikpilz muss alles weg», sagt Wagner im Gespräch mit dem dpa-Themendienst. Das gelte ohne Ausnahme - auch, wenn in manchen Gebinden kompostierbarer Schmuck verwendet wird. Doch dieser sei oft nicht eindeutig zu erkennen, weil er etwa mit Lack überzogen ist. Kerzenwachs auf den Zweigen sei ebenfalls ein Problem. Es richte im Garten zwar keinen Schaden an, verrotte jedoch nicht. Verklebte Zweige sollte man daher herausschneiden, rät Wagner.
Das Material wird am besten geschreddert - denn umso kleiner es ist, desto besser verrotte es, erläutert der Gartenexperte. Etwa vier Zentimeter sei eine gute Größe, die Zweige eignen sich dann als Mulch. Große Zweige taugen als unterste Schicht in einem neuen Haufen Kompost oder zur Abdeckung eines Beetes. Fichten seien dafür aber meist nicht mehr brauchbar: Sie haben in der Regel bereits im Zimmer einen großen Teil ihrer Nadeln verloren. «Mit Tannen hingegen funktioniert die Beetabdeckung prima», sagt Wagner.

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