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Weg mit dem Fleck!
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Bonn (dpa/tmn) Etliche Pflanzen überleben den Winter im Garten nicht. Doch auch manches Exemplar im Wohnraum kämpft mit der Kälte und der Feuchtigkeit - an der klirrend kalten Fensterscheibe.
Damit Zimmerpflanzen im Winter nicht frieren, dürfen sie nicht zu nah am Fenster stehen - auch die Scheiben können eiskalt werden und sie schädigen. Foto: Jens Schierenbeck/Archiv (Foto: dpa)
Im Winter sollten die Blätter von Zimmerpflanzen nicht das Fenster berühren. Sowohl sehr kalte als auch feuchte Scheiben können die Blätter schädigen, erläutert Markus Gregg vom Fachverband Raumbegrünung und Hydrokultur (FvRH) im Zentralverband Gartenbau in Bonn. Wenn draußen frostige Temperaturen herrschen, werden besonders einfach verglaste Scheiben so kalt, dass die Zellen der Blätter erfrieren können. Sie werden braun und fallen ab.
«Das kann auch passieren, wenn Pflanzen im Zwischenraum eines Doppelkastenfensters stehen», sagt der Gärtnermeister. Besonders empfindlich seien beispielsweise die tropische Krebsblume (Kroton) und das Scheidenblatt (Spathiphyllum).
In Räumen mit zu dichten Fenstern droht im Winter eine andere Gefahr: Bildet sich an den Fenstern Kondenswasser und werden Blätter davon nass, können sie faulen. «Besonders kritisch wird Feuchtigkeit in Verbindung mit Kälte», sagt Gregg. Da man die Zimmerpflanzen am Fenster nur selten bewegt, bemerke der Hobbygärtner solche Kälte- oder Fäulnisschäden oft erst, wenn es zu spät ist. Deshalb sollten die Gewächse am besten über den Winter immer mit etwas Abstand zu den Scheiben stehen, rät der Pflanzenexperte.

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