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Rostock (dpa) Nachhaltig investieren statt die Umwelt zu vermüllen: Das ist die Idee hinter «Bäume statt Böller». In die Luft werden die Bäume aber in der Silvesternacht nicht geschossen.
Nach dem Motto 100 Jahre Natur als Feuerwerk für eine Nacht: Wer der Umwelt lieber etwas zurückgeben will als sie Silvester zu strapazieren, kann eine «Waldaktie» erwerben. Foto: Patrick Seeger (Foto: dpa)
Anstatt mit dem Abfeuern von Silvesterknallern und -raketen die Umwelt zu verschmutzen, sollten Verbraucher mit dem Geld für Böller lieber etwas Gutes für die Umwelt tun - und in Bäume investieren. Das ist zumindest die Idee des Tourismusverbands Mecklenburg-Vorpommern und der Grünen Liga. Sie haben zur Teilnahme an der Aktion «Bäume statt Böller» aufgerufen. Für zehn Euro sei eine Waldaktie zu haben, mit der dann zehn Quadratmeter Fläche aufgeforstet werden können. Gleichzeitig könne damit jeder Müllberge, Lärm und den Ausstoß von Kohlendioxid reduzieren und in gute Luft investieren, sagte der Geschäftsführer des Landestourismusverbands, Bernd Fischer.
Mit Hilfe der Waldaktien konnten landesweit bereits 14 sogenannte Klimawälder eingerichtet werden. Jährlich geben die Bundesbürger mehr als 100 Millionen Euro für Feuerwerkskörper aus. Mit den bundesweit rund 12 000 Tonnen an jährlich verschossenen Feuerwerkskörpern würden Klebstoffe, Quellmittel sowie Kunst- und Schaumstoffe freigesetzt, warnte auch Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus. «Etwa 200 Tonnen Kohlenmonoxid, 1900 Tonnen Schwefeldioxid sowie 1500 Tonnen Kohlendioxid, Stickoxide und weitere unbekannte Verbindungen werden in der Silvesternacht in die Luft geschossen», kritisierte er.

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