Hausmittel
Weg mit dem Fleck!
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Berlin (dpa/tmn) Umweltschutz beginnt auf dem Teller: Der Fleischkonsum der Verbraucher beeinflusst auch das Weltklima. Mit einigen einfachen Regeln kann jeder beim Essen die Umwelt schonen - ohne gleich Vegetarier zu werden.
Den Fleischkonsum einschränken und nur noch saisonale Ware einkaufen: Solche einfachen Verhaltensänderungen helfen der Umwelt. Foto: Angelika Warmuth (Foto: dpa)
Fleisch nur noch sonntags, überwiegend Bioprodukte sowie saisonale Ware essen, nicht mehr so viele Lebensmittel in den Müll werfen: Schon mit solchen einfachen Verhaltensänderungen können Verbraucher sich klimafreundlicher ernähren. Darauf weist die Umweltstiftung WWF in einer neuen Studie hin. Schätzungsweise etwa sieben Prozent der durch ihn verursachten Gesamtemissionen könnte jeder Deutsche jährlich vermeiden, wenn er anders essen würde. Das entspreche einer Menge 800 Kilogramm klimaschädlichem Kohlendioxid.
Um den Fleischhunger der Menschen zu stillen, werde wegen des erhöhten Futterpflanzenbedarfs für die Tiere immer mehr Landfläche verbraucht. Auch die Treibhausgasemissionen seien höher als bei der Erzeugung pflanzlicher Kost. Saisonale Ware verringert dem WWF zufolge den Ausstoß klimaschädlicher Gase, weil sie nicht extra aus dem Ausland beschafft werden müsse. Der ökologische Landbau gelte im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft als besonders ressourcenschonend und umweltverträglich.
Und wenn es zum Beispiel weniger Großpackungen von Lebensmitteln gäbe, würde nicht mehr so viel Ware verschwendet. Verbraucher müssten dann seltener mehr Essen kaufen als benötigt und weniger davon wegwerfen.

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