Sauberkeit im Haushalt
Hygiene-Regeln für die Küche
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Horneburg (dpa/tmn) Apfelmus zuzubereiten ist keine Kunst. Dennoch sollte man ein paar Dinge beachten. Besonders gut eignen sich zum Beispiel gelbe Apfelsorten. Und vor dem Einkochen bitte aufs Schälen verzichten!
Wer Apfelmus gerne selber zubereitet, greift am besten zu gelben Apfelsorten. Dadurch entsteht die schönste Farbe, erklärt Dirk Schilling, Geschäftsführer der Elbe-Obst Fruchtverarbeitung in Hamburg. Besonders eigneten sich aufgrund von Farbe und Aroma die Sorten Golden Delicious und Horneburger.
Zunächst werden die Äpfel halbiert und entkernt. «Stiel, Blüte und Kerngehäuse müssen entfernt werden», erklärt Schilling. Danach schneidet man die Äpfel in Spalten und lässt sie mit etwas Wasser und Zucker aufkochen. «Der Apfel darf nicht geschält werden. Gerade die Pektine unter der Schale bewirken, dass das Apfelmus geliert.» Die Äpfel sollten so lange kochen, bis sie weich genug zum Zerstampfen oder Pürieren sind. «Je nach Festigkeit kann das schon 20 Minuten dauern», erläutert Schilling.
Als nächstes wird das Apfelmus mit einem Löffel durch ein Sieb gedrückt, so dass die Schalen hängen bleiben. Um das Mus lange haltbar zu machen, wird es heiß direkt in Gläser mit Gummiringen mit gut schließenden Deckeln abgefüllt. Um Keime abzutöten, sollten die fest verschlossenen Gefäße in einem Wasserbad noch einmal auf mindestens 80 Grad erhitzt werden. «Danach die Gläser mit handwarmem Wasser zügig abkühlen, denn so hält sich die Farbe», erklärt Schilling. Bei kühlen Temperaturen im Keller sei das Apfelmus bis zu einem Jahr haltbar.
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