Paradies für Radfahrer
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Rom (dpa/tmn) Touristen können seit Jahresbeginn im Vatikan nicht mehr mit Kredit- oder EC-Karten bezahlen. Momentan wird mit Finanzdienstleistern über neue Modalitäten verhandelt.
Touristen bringen zur Besichtigung des Petersdoms in Zukunft besser Bargeld mit. Es sei denn, sie sind im Besitz einer Kreditkarte der Vatikanbank. Foto: Claudio Peri (Foto: dpa)
Die italienische Zentralbank hat elektronische Zahlungsmittel vorläufig ausgesetzt und beruft sich dabei auf Anti-Geldwäsche-Vorschriften, wie italienische Zeitungen übereinstimmend berichteten.
Das einstweilige Verbot gilt nicht nur für den Supermarkt im Vatikan, die Post und die Münzläden. Auch der Eintritt für die bei den Touristen besonders beliebten Vatikanischen Museen mit der Sixtinischen Kapelle kann nicht mehr elektronisch beglichen werden.
Akzeptiert werden nur noch die Kreditkarten der Vatikanbank IOR. Vatikan-Sprecher Federico Lombardi versicherte jedoch, es werde schon bald wieder möglich sein, im Vatikan auf elektronischem Wege zu bezahlen. Die Verträge einiger Geschäfte des Vatikanstaates mit einem externen Finanzdienstleister für die elektronische Abwicklung seien ausgelaufen. Verhandelt werde mit mehreren neuen Anbietern, so Lombardi.
Der Vatikan arbeitet seit langem daran, sein Finanzwesen transparenter zu machen und die internationalen Anforderungen im Kampf gegen Geldwäsche und Finanzierung von Terrorismus zu erfüllen.
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