Tierisches Verhalten
Wie Haustiere ihre Gefühle ausdrücken
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Rheine (dpa/tmn) Manch ein Hund verteidigt sein Futter mit einem Knurren, wenn sich der Besitzer dem Napf nähert. Dieses Verhalten sollten Halter ihrem Tier unbedingt abgewöhnen. Und auch sonst gibt es beim Füttern einiges zu beachten.
'Herrchen will dir dein Fressen nicht wegnehmen' - das muss der Hund begreifen. Foto: Markus Scholz (Foto: dpa)
Fängt der Hund an zu knurren, nur weil Herrchen sich dem Fressnapf nähert, ist es Zeit zu handeln. Denn wird dem Tier keine klare Grenze gesetzt, verteidige es das Futter beim nächsten Mal vielleicht mit den Zähnen, sagt Daniela Künnemann, Tierpsychologin in Rheine.
Abhilfe kann das Futterbeuteltraining bei einem Hundetrainer schaffen. Bei dieser Aufgabe muss das Tier einen Beutel in der Form eines Federmäppchens zum Menschen bringen. Der mit einem Reißverschluss verschlossene Beutel enthält Futter. Den Inhalt bekommt der Hund aber erst, nachdem er die Tasche apportiert hat. «Das stärkt die Hunde-Mensch-Beziehung», sagt Künnemann. Das Tier müsse lernen, dass sein Halter ihm das Fressen nicht wegnehmen möchte.
Wenn es ums Fressen geht, sind Hunde nicht besonders wählerisch. Trotzdem gibt es beim Füttern einiges zu beachten. Entscheidend sei der Verpackungshinweis «Alleinfuttermittel», sagt Prof. Jürgen Zentek vom Institut für Tierernährung an der Freien Universität Berlin. Damit sollten alle Inhalts- und Nährstoffe abgedeckt sein, die das Tier braucht.
Auch das Alter des Hundes spielt beim Füttern eine Rolle. Der Nährstoffbedarf ändere sich im Laufe des Lebens, erklärt Zentek. «Der junge Hund braucht für sein Wachstum und für seine Aktivität Energie.» Ältere Hunde bräuchten vergleichsweise wenig Nährstoffe. Bei der Entscheidung zwischen Trocken- und Nassfutter könne man bei Hunden relativ flexibel sein. «Der Hund ist in der Lage, sehr viele Futtermittel zu verarbeiten.»

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