Bewährungsstrafen im Falschgeldprozess: Blüten brachten kein Glück
MÜNSTER/AHAUS Sie träumten vom großen Coup, von Luxus und Reichtum. Doch der Einstieg in die Falschgeld-Branche wurde für zwei Freunde zum Fiasko. Gleich nach ihrem ersten „Blüten-Einsatz“ in Ahaus wurden sie festgenommen. Am Mittwoch folgten die Urteile.
Druckerei in Bulgarien
Die Angeklagten hatten ihren falschen Hunderter bei einem Fastfood-Lokal in Ahaus über die Theke geschoben. Sie kauften ein kleines Eis, verprassten anschließend das echte Wechselgeld.
„Die Angeklagten wollten groß Kasse machen und gleich mehrere Verteilerebenen aufbauen“, sagte die Staatsanwältin in ihrem Plädoyer. Bei der Planung war von Falschgeld mit einem Nennwert von bis zu einer halben Million Euro die Rede.
"Traumtänzerei"
Einmal wurde dabei sogar ein Loch in eine gemauerte Wand gestemmt. Beute wurde jedoch nie gemacht. Beim dritten Mal ging sogar die Alarmanlage los, die der Besitzer zwischenzeitlich installiert hatte. Im Prozess hatten beide Angeklagte umfassende Geständnisse abgelegt.

























