Plan der Stadtverwaltung: ZOB soll umgebaut werden - Zustimmung fehlt noch
BOCHUM Der in die Jahre gekommene Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) soll nach Wunsch der Stadtverwaltung umgebaut werden. Der Stadtrat hat einem derartigen Plan allerdings noch nicht zugestimmt - beschlossen ist demnach noch nichts.
Der in die Jahre gekommene Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) soll nach Wunsch der Stadtverwaltung umgebaut werden. (Foto: Michael Nickel)
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Bestätigen kann er jedoch, dass die Verwaltung einen Umbau definitiv ins Auge gefasst hat. „Es muss umgebaut werden, das Projekt wurde auch schon zur Förderung angemeldet“, erklärt Sprenger.
Stadtrat muss informiert werden
Bevor der erste Spatenstich gesetzt werden kann, muss zu Beginn des kommenden Jahres zunächst der Stadtrat über die Pläne informiert werden. Willigt dieser in das Vorhaben ein, kann die Ausschreibung beginnen.
Die Gesamtkosten lägen Sprenger zufolge nach einer ersten Schätzung bei 4,5 Millionen Euro. 85 Prozent davon könnte der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) übernehmen.
Hierfür müsste gewährleistet sein, dass die Umbaumaßnahmen deutliche Verbesserungen in Bezug auf Verkehr und Infrastruktur mit sich bringen. „Wenn das alles gemacht wird, vermuten wir, dass Bochum die Fördergelder sicher erhalten wird“, sagt VRR-Sprecherin Sabine Tkatzik.
Bogestra freut sich über Pläne
Die Bogestra würde einen Umbau des ZOB begrüßen und bestätigt erste Gespräche. „Wir freuen uns über diese Pläne“, sagt Pressesprecherin Sandra Bruns. Mehr Bussteige wünsche sich das Unternehmen, zudem sollen die Busse nicht mehr direkt hintereinander parken, sondern leicht schräg nach dem Sägezahnprinzip. Eine Maßnahme, die sich bereits am vor einem Jahr neu eröffneten ZOB in Witten bewährt habe. In Bochum könne dagegen schon ein Bus mit einer Minute Verspätung für Probleme sorgen.
Ein Busfahrer der Bogestra hält den Umbau für „längst überfällig“. Er beklagt die schlechte Verkehrsregelung am ZOB. „Zu Spitzenzeiten kann es schon manchmal ein Durcheinander geben“, meint er. Einer seiner Kollegen teilt diese Auffassung. „Wenn ein Bus Verspätung hat, wird es schon problematisch, weil jeder seinen eigenen Platz hat. Dann wissen vor allem die Fahrgäste nicht mehr, wo sie hin müssen.“
Eingeschränkte Sicht
Zudem würden die Busse immer länger, was für noch eingeschränktere Einsicht für Fahrer und Fahrgäste sorge. Auch das Parken in zweiter Reihe ist dem Fahrer ein Dorn im Auge. Auch das Parken in zweiter Reihe ist dem Fahrer ein Dorn im Auge. Das alles könnte mit dem geplanten ZOB-Umbau bald der Vergangenheit angehören.
























