Grundschule Am Hügel: Stadt bemüht sich um Anmeldetermine
CASTROP-RAUXEL Die Schulverwaltung bemüht sich darum, an der Grundschule Am Hügel einen Anmeldetermin für die Eltern anzuberaumen, die ihr Kind jetzt doch im Sommer am Grünen Weg eingeschult wissen wollen.
Am Grünen Weg kann eventuell doch eine Eingangsklasse gebildet werden. (Foto: Gabi Regener)
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„Die Eltern haben Sorge, dass sie dann nicht zurückkönnen, wenn die Mindestzahl von 15 Kindern für den Grünen Weg nicht erreicht wird“, so Petra Glöß.
In der durch den FWI-Vorstoß jäh neu entfachten Grundschuldebatte geht unterdessen der politische Schlagabtausch weiter. Während die CDU die Informationspolitik der Verwaltungsspitze als „Skandal“ bezeichnet, betont SPD-Fraktionschef Rajko Kravanja, dass Schuldezernentin Petra Glöß über die Sachlage und das Schreiben der Bezirksregierung, das wie berichtet einen Teil des Ratsbeschlusses für unkorrekt erklärt, sehr wohl informiert habe: im Rat, im zuständigen Fachausschuss und im interfraktionellen Lenkungskreis. Kravanja: „Da war auch die FWI vertreten.“
Seit der Ratssitzung im Dezember habe sich nichts verändert. FWI-Fraktionschef Manfred Postel versuche aber den Eindruck zu erwecken, dass die Bezirksregierung auch die Bildung von Teilstandorten moniert hätte. „Wider besseres Wissen versucht die FWI, den Ball erneut zu spielen. Das ist falsch verstandene Oppositionspolitik“, wettert Kravanja.
Keine Beanstandung
Bürgermeister Johannes Beisenherz sah nach eigenem Bekunden weder im Dezember einen Anlass den Ratsbeschluss zu beanstanden, noch tut er dies nach der FWI-Schelte. "Der erste Teil des Ratsbeschlusses zur Teilstandortlösung war okay, für den zweiten zur Schließung folgt zu gegebener Zeit eine Korrektur“, erklärte Beisenherz.
Er betonte, dass Glöß in der Dezember-Ratssitzung im Rahmen der Einwohnerfragestunde klipp und klar gesagt habe, dass ein Beschluss zu einer Schließung erneut herbeizuführen sei, wenn ein Teilstandort aufgehoben werden soll. „Das ist eindeutig, wir haben den Mitschnitt abgehört“, berichtet Beisenherz.
Im Polit-Streit spricht CDU von „Skandal“
Für die CDU aber offenbar auch nicht eindeutig genug. Marlies Graeber, schulpolitische Sprecherin der CDU, formuliert, dass die Behandlung der demokratischen Gremien dieser Stadt durch Frau Glöß ein Skandal sei – dieses nicht zum ersten Mal.
Schon mehrfach hätten die Mitglieder des Arbeitskreises Schule die zeitnahe Information durch die Erste Beigeordnete bemängelt. Graeber: „Wir fordern jetzt für die nächste Sitzung eine Aussprache im Ausschuss für Jugend, Schule und Soziales.“
Prinzipiell ist die CDU der Meinung, dass die Teilstandortlösung eine in die Zukunft gerichtete Entscheidung sei, die nur dann revidiert werden müsse, wenn das Schulgesetz des Landes NRW geändert werde.
















