Fußball-Westfalenliga: Daumen hoch für Brünninghausen und Wickede
Brünninghausen und Wickede vorne dabei, der TuS Eving im Soll, Aplerbeck und Mengede dagegen mit weniger Punkten als geplant -- die Bilanz der Dortmunder Westfalenligisten zum Ende der Hinrunde fällt gemischt aus.
Oft Grund zum Jubeln hatten die Spieler des FC Brünninghausen in dieser Saison. (Foto: Archiv)
FC Brünninghausen (1. Platz, 31 Punkte, 42:18 Tore): Fast fällt es schon schwer, aus dem rundum positiven Gesamteindruck einzelne Gründe dafür hervorzuheben. Neben der Fitness, die immer wieder gute zweite Hälften in den Spielen brachte, ist es die enorm hohe Trefferzahl.
Trainer Marko Schott weiß genau, wann er seine Mannschaft loben und wann kitzeln muss. „Wir wissen, was wir an ihm, aber auch an der Mannschaft haben“, sagt der Sportliche Leiter Klaus-Dieter Friers. „Wir wollen jetzt auch oben dran bleiben.“ Eventuell verstärkt sich die Westfalia noch. „Wir führen Gespräche mit Evings Anil Konya und Sascha Rammel, der jetzt in Marl-Hüls aktiv ist. Aber es gibt noch keine Einigung“, sagt Friers.
TuS Eving-Lindenhorst (11., 18 Punkte, 16:28 Tore): Der TuS liegt in etwa im Soll. Nach einem Zwischentief hat er sich wieder bekrabbelt und hat jetzt komfortable sechs Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. „Wir sind zufrieden“, sagt Spielertrainer Dimitrios Kalpakidis. „Nachdem wir Lehrgeld gezahlt hatten, machte die Mannschaft einen Schritt nach vorne."
Obwohl bis zur Verpflichtung von Burhan Akgül ein echter Torjäger fehlte, formte Kalpakidis auf dem Platz ein Kollektiv. An der Einstellung mangelte es den Evingern nie. Jetzt folgen Gespräche mit den Spielern wegen der Zukunft. Mohamed Lmcademali verlässt den Klub definitiv. Auch die Nachwuchskräften Rafiq El Matouki und Marsel Burazin gehen.
Positiv fiel der spielfreudige Silas Lennertz auf. Marvin Schweers ist hinten Garant für wenige Gegentore. Sollte sich Alexander Hueck mit Westhofen oder einem anderen Klub einigen, darf er ebenso gehen wie Philip Denninghoff. Habibovic: „Alexander legen wir keine Steine in den Weg. Philip hatte kaum Spielanteile und sieht sich ebenfalls um.“ Jetzt suchen die Aplerbecker noch zwei Verstärkungen.















