Handball-Verbandsliga: OSC Dortmund empfängt Spitzenreiter
DORTMUND Keine Frage: Es ist lange her. Aber ganz viele handballbegeisterte Dortmunder werden sich sicherlich noch gut erinnern. In der Sporthalle Hacheney trugen der OSC und der TuS Wellinghofen zu gemeinsamen Regionalliga-Zeiten, damals zweithöchste deutsche Klasse, auf hohem Niveau ihre Heimspiele aus. Nicht selten füllten die Fans die Halle bis unter das Dach.
OSC-Torwarttrainer Manfred Zander wird sich an alte Zeiten erinnert fühlen. (Foto: Ludewig)
Rückstand reduzieren
Dort stieg auch vor rappelvoller Kulisse ein unvergessenes Oberliga-Aufstiegsderby zwischen dem gastgebenden TuS Lücklemberg und dem TuS Wellinghofen. Am kommenden Freitag nun wird sich definitiv nach langen, langen Jahren ein Highlight anfügen. Zum Verbandsliga-Gipfel erwartet der OSC Dortmund den Spitzenreiter SV Westerholt, trainiert vom Dortmunder Uwe Bekston, in Hacheney selbst einmal im OSC-Dress aktiv.
Die sportliche Situation ist klar. Die Gastgeber mit Trainer Thorsten Stoschek wollen den Rückstand auf Westerholt durch einen Sieg auf einen Punkt reduzieren. Freuen dürfte dies auch den Zweiten vom Höchsten. Der Liga würde Spannung bis zum letzten Spieltag eingehaucht.
Ausverkaufte Halle
Rivale Westerholt macht seit Wochen mobil. 150 Karten wurden angefordert und vom OSC auch zugesagt. Die Gastgeber wollen mit ihren Fans und der Jugendabteilung dagegen halten und hoffen natürlich auch auf die Unterstützung der vermeintlich „Neutralen“. Die Halle wird ausverkauft sein.
Ein Umzug aus wirtschaftlichen Gründen ins größere Wellinghofen war für den Klub nie ein Thema. Manager Tom Thurau: „Heimvorteil und Stimmung wollten wir nicht aufgeben.“ Einer weiß die tolle Atmopsphäre aus aktiver Zeit sicher besonders zu schätzen: OSC-Torwarttrainer Manfred Zander.













