Phoenix-See: Magazingebäude soll erhalten bleiben
HÖRDE Als das Große See-Fest über die Bühne ging und der neue Hafen Bereich, die Burg und die Kulturinsel in neuen Glanz erstrahlten, wirkte das alte Magazin irgendwie verloren. Völlig unbeachtet stand der steinerne Koloss, der 1912 auf dem Werksgelände errichtet wurde, auf der See-Baustelle.
Das alte Magazingebäude an der Faßstraße. (Foto: Jörg Bauerfeld)
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So war ein Hotel schon einmal im Gespräch. Auch die Nutzung für medizinische Zwecke scheint machbar. Im Moment läuft alles wohl auf Wohnnutzung hinaus.
Fantasie wird benötigt
Bis es soweit ist, braucht der Betrachter, um den Wert zu erkennen, aber noch eine Mange Fantasie: Die Fassade macht einen leidenden Eindruck, die Fenster in den Obergeschossen sind zerschlagen. Im Erdgeschoss sollen dicke Gitter Eindringlinge fern halten.
Der Zugang führt durch eine schmale Stahltür. Zwei Schlösser und mehrere Schlüsselumdrehungen weiter führt der Weg in den lichtdurchfluteten Innenhof. Eine gewaltige Glaskuppel spannt sich darüber. Ein paar Tauben haben sich unter dem Dach eingenistet.
"Die Nutzfläche auf den einzelnen Stockwerken reicht von 850 bis über 1500 m² Wohnraum", sagt Schürholz. Stabil sei es, das alte Magazin, die Tragkraft der Decken ist bis zu 2000 kg pro m² ausgelegt.
Schöne Umgebung
Auch die Umgebung kann sich sehen lassen. Vor dem Gebäude führt die "Magazinbrücke" über die renaturierte Emscher. An der Westseite plätschert der Hörder Bach vorbei. Von den oberen Stockwerken"schweift der Blick über den See. Die Hörder Kirchen und der Florianturm kommen ins Blickfeld – schön ist es.












