Feuerwehr-Musikzug: Ein grandioser Erfolg
EMSDETTEN Bei über 1500 begeisterten Besuchern beim Hauptkonzert des Musikzuges der Feuerwehr in der Ems-Halle darf man wohl von einem grandiosen Erfolg sprechen.
Der Feuerwehr-Musikzug überzeugte mit seinem neuen Sound, einem straffen, dafür starken und markantem Gesamtklang. (Foto: Axel Engels)
- Fußball-Kreispokal Emsdetten 05 quält sich in die 2. Runde
- Tennis in der Damen-Regionalliga Damen 40: Wichtiger 8:1-Heimsieg gegen Köln
- Kanu-Marathon auf der Ems- in Rheine Langstrecken-Paddeln
- Saisonstart beim Tennis-Club Emsdetten Teams kamen recht gut über den Winter
- Aufsteiger nach drei Siegen an der Spitze Herren des Tennisvereins sorgen für Furore
Humoristische Würze
Für die Moderation waren Heike Austrup und Elmar Leuermann zuständig, sie erledigten diesen Part charmant und mit Esprit. Ihre kleinen Sticheleien untereinander gaben den Überleitungen zu den Musikstücken die passende humoristische Würze.
Fotostrecke Das Jahreskonzert des Feuerwehr-Musikzuges
Dass sich der Sound des Orchesters verändert hat, merkte man sofort bei der einleitenden III. Royal Fanfare von Kees Vlak. Der differenzierte, dem Klang einer Bigband nahe Sound war einem straffen, dafür starken und markantem Gesamtklang gewichen. Bei dem hohen spieltechnischen Niveau aller Musiker ist dies wohl so gewollt. Guido Wolters führte mit straffem Dirigat bei den rhythmisch punktgenau gespielten Märschen. Das passte zu dieser Musik, erfüllte der Musikzug die ganze Ems-Halle mit seinem Spiel. Bei seichteren Weisen wie dem großen Peter-Alexander- Medley und dem „Wo der Südwind weht“-Potpourri war das Orchester natürlich im fremden Schlagermetier doch eindrucksvoll zu Hause. Da sprang der Funke über.
Bei den Ausflügen in die Filmmusik zeigte der Musikzug, dass er auch musikalische Bilder fein ausmalen kann. Spritzig und temperamentvoll erklangen die Highlights aus Michael Flatleys „Lord of the Dance“, erinnerte man sich bei dieser rasanten Spielweise sofort an die irischen Stepptanz-Shows in der Ems-Halle.
Keine Nachwuchs-Sorgen
Rock und Pop durften an diesem facettenreichen Abend natürlich nicht fehlen, dafür war auch die Jugendgruppe unter der Leitung von Michael Koordt zuständig. Wer solche jungen Musiker in seinen Reihen hat, der muss sich um den Nachwuchs wirklich keine Sorgen machen. Die Jugendgruppe bot feinste Musizierkunst, mit Liebe zum Detail einstudiert und lebendig präsentiert. In die Welt der Märchen entführte der Musikzug mit „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ von Karel Svoboda. Zum Standardrepertoire des Musikzuges gehören nicht nur exquisite Märsche wie der „Mercury“-Konzertmarsch von Jan van der Roost, auch mit weihnachtlichen Weisen wurde das Publikum an diesem Abend verwöhnt. Allerdings waren die besinnlichen Lieder nicht in traditioneller Weise gespielt, sondern mit dem persönlichen Klang des Musikzuges. Da waren auch Anleihen an die amerikanische Weihnacht eingebunden. Nach diesem großen Konzert wurde der Musikzug natürlich mit großem Applaus verabschiedet, bedankte sich dafür musikalisch mit all seinen instrumentalen Künsten. Gemeinsam mit ganz vielen Gästen durfte dann im Bürgersaal noch ausgiebig das „Jahreshauptkonzert“ gefeiert werden.




















