Schulduell: Emsdettener verpassen Qualifikation fürs Finale
EMSDETTEN Mit der Käthe-Kollwitz-Realschule (KSS) und dem Gymnasium Martinum nahmen gestern zwei Emsdettener Schulen am 1Live-Schulduell teil. Sie schlugen sich gut, die Emsdettener Schüler, doch beide Schulen verpassten die Qualifikation für das Finale.
Die Schüler der Käthe sind bereit. Jetzt gilt es, möglichst schnell die richtige Antwort mit den Schildern zu bilden. (Foto: Bernd Oberheim)
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Falsche Antwort
Es geschah zum Schluss, bei der fünften Frage: Die Moderatorin wollte wissen, welcher Konkurrent des Spielekonsolen-Herstellers Nintendo in den 90er Jahren den blauen Igel Sonic entwickelt hatte. Obwohl viele der Mitschüler, die das Geschehen auf dem Schulhof gespannt verfolgten, die richtige Antwort vorsagten, bildeten die Schüler des Abschlussjahrgangs das Wort Sony. Das war falsch, richtig war Sega. Dass die Abschlussschüler nicht auf die Rufe aus dem Publikum hörten, war wohl der Nervosität geschuldet, die aus dem Fehlstart resultierte, den die KKS bei einer anderen Frage hingelegt hatte. Natürlich hatten die Emsdettener nach jenem Fehlstart eine zweite Chance bekommen. Doch nach der falschen Antwort auf die Nintendo-Frage hatten die Realschüler keine Möglichkeit mehr, die Finalrunde zu erreichen, in der sich dann die Lehrer den Fragen des Schulduell-Teams stellen müssen.
Gute Vorstellung
Dennoch waren die Schüler mit ihrer Leistung zufrieden. Die ersten vier Fragen konnten sie schließlich ohne Schwierigkeiten lösen. Da waren auch die bunt gemischten Themengebiete keine Hürde. So wussten sie beispielsweise, wer Deutschlands Sportler des Jahres 2011 war oder wie die europäische Gemeinschaftswährung heißt. Trotzdem blieb der ersehnte Erfolg aus und die Schüler mussten durchgefroren – und ohne Ticket für die nächste Runde – zurück in ihren Unterricht.
Fotostrecke Schulduell in Emsdetten
Mit ihren kaum mehr als 28 Sekunden lagen auch die Oberstufenschüler des Gymnasiums Martinum beim Schulduell gut in der Zeit, noch dazu holten sie die volle Punktzahl. Trotzdem reichte diese starke Leistung nicht für den Einzug ins Finale.
Gut gelaunt starteten sie am Mittwochvormittag in den Wettbewerb. Zu Beginn der zweiten großen Pause versammelten sich 30 Schüler der Stufe 13 auf dem Schulhof, um sämtliche Buchstaben des Alphabets einschließlich der Umlaute zu vertreten. Zahlreiche Schüler anderer Stufen durften zusehen und mitfiebern, wie ihre Mitschüler Fragen beantworteten, um ein Konzert des Deutsch-Rappers Casper für ihre Schule zu gewinnen.
Bevor es losging, wurden die simplen Spielregeln erklärt. Als Übung sollten die Gymnasiasten das Wort „Casper“ bilden. Dann wurde es ernst: Die Schüler schlugen sich bestens, beantworteten alle fünf Fragen zu den Themenbereichen Sport, Schulwissen, Wirtschaft, Popmusik und einem Radiosender richtig. Auch auf die Frage, auf welchem Kontinent die Euro-Krise herrscht, bildeten die baldigen Abiturienten die Antwort, „Europa“, mit Leichtigkeit.
Unter 30 Sekunden
Für ihre fünf richtigen Antworten benötigten die Schüler eine Gesamtzeit von 28,2 Sekunden. Trotzdem platzte der Traum vom Casper-Konzert für das Martinum. Denn nur die fünf besten Schulen, die die Hand voll Punkte am schnellsten erreichen konnten, stehen Ende März im Finale. Vorerst befindet sich das Emsdettener Gymnasium unter den Top 20 aller konkurrierenden Schulen. Somit ist für die Oberstufenschüler nach der Vorrunde Schluss.
Das trübte aber nicht die Freude über das gute Ergebnis, alle Beteiligten waren sichtlich zufrieden.




















