Hochwasser: Friedhöfe: Schäden geringer als vermutet
EMSDETTEN Markus Ficker, Friedhofsgärtner am Hemberger Damm und an der Nordwalder Straße, konnte am Montagmittag zumindest etwas Entwarnung geben: Die Schäden auf den Friedhöfen sind geringer als am Freitag vermutet, das Gros kann mit vergleichsweise einfachen Mitteln behoben werden.
Auf den Friedhöfen - hier am Hemberger Damm - sind nach dem Regen Gräber und Grabsteine abgesackt.
obh"Die ersten Schätzungen waren etwas zu hoch gegriffen", sagt der Gärtner im Gespräch. Die Bürger würden jetzt nach und nach die Gräber in Augenschein nehmen.
Wenn dort Umrandungen, Grabsteine oder gar Denkmäler abgesackt sind, empfiehlt Ficker den Gang zum Fachmann: "Das muss sich in der Regel ein Steinmetz anschauen." In den meisten Fällen aber könnten die abgesackten Gräber einfach mit Erde wieder aufgefüllt werden.
"Wir kämpfen noch"
Wenn die denn da ist: "Wir kämpfen noch", sagt Ficker. "Nach diesem Regen brauchen jetzt alle neuen Mutterboden." Die Lieferung von Freitagnachmittag war am Samstag bereits verbraucht - weitere LKW-Ladungen sollen aber eintreffen.
Etwas pessimistischer schätzt Christoph Meinigmann die Lage am Föhrendamm ein: "Hier gibt es erhebliche Schäden", erklärt der Inhaber von Schulte-Austum Bestattungen, die auch die Verwaltung des Evangelischen Friedhofs übernehmen.
Rund 50 Gräber seien abgesackt, vor allem im neuen und im tiefer gelegenen Bereich des alten Teils. "Wir haben schon Sand hinfahren lassen, denn die Schäden müssen wegen der Unfallgefahr schnell behoben werden", erklärt Meinigmann.














