Finanzausschuss: Frost sorgt für massive Schäden an Wegen und Straßen
EMSDETTEN Der Winter belastet nicht nur so manches Gemüt, er macht auch den Straßen schwer zu schaffen. Durch die außergewöhnlich lange und weitgehend durchgängige Frostperiode seit Mitte Dezember hat es massive Schäden an Gehwegen und Fahrbahnen gegeben.
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Die Verwaltung hat sich mittlerweile einen Überblick verschafft - und präsentierte dem Haupt- und Finanzausschuss am Montag erste Zahlen. Ergebnis: Die im Budget veranschlagten 205 000 Euro reichen nicht aus, es müssen zusätzliche 78 600 Euro eingeplant werden.
Sofortmaßnahmen - wie das Instandsetzen von Pflasterschäden oder das Flicken von Schlaglöchern - konnte die Verwaltung zum Großteil mit eigenen Kräften stemmen, massivere und großflächigere Schäden aber müssen von externen Firmen erledigt werden, informierte die Stadtspitze. So müssen Gehwegeabschnitte an der Amtmann-Schipper-Straße, im Hagenkamp, am Nordring, an der Emsstraße und am Grevener Damm erneuert werden (14.600 Euro), im gesamten Stadtgebiet und im Außenbereich müssen Fahrbahnen großflächig ausgebessert werden (66.000 Euro), in einigen Fällen müssen für dieses Jahr geplante Kompletterneuerungen aufgrund der Schäden vorgezogen werden. Wie bei einem Stichweg am Hemberger Damm oder der Martinumsgasse, einem wichtigen Schulweg. Das kostet die Stadt 28.000 Euro.
Nur das nötigste Die Frostschäden haben auch Einfluss auf die ohnehin geplanten Erneuerungen in diesem Jahr. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung sammeln Schadensmeldungen, schätzen die Kosten und erstellt eine Prioritätenliste. Bei der derzeitigen finanziellen Ausstattung und angesichts der vielen Frostschäden könnten in diesem Jahr nur Maßnahmen mit höchster Priorität erledigt werden, erklärte die Verwaltung.


















