Parteiprogramm: SPD will Sozialkaufhaus, Schuldnerberatung und sozialversicherungspflichtige Jobs
EMSDETTEN "Die Sozialpolitik ist und bleibt ein Schwerpunkt sozialdemokratischer Politik." Dies betonte der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Thomas Kock im Nachgang zur Sitzung des Sozialausschusses. Das gelte auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, heißt es in einer Presseerklärung.
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Meilenstein: Das Sozialkaufhaus
Hierzu habe die SPD die Errichtung des Sozialkaufhauses vorangetrieben. Mit dem neuen Sozialkaufhaus am Spatzenweg werde ein wichtiger Meilenstein gesetzt. Dieses Haus werde dazu beitragen, "die Lebens- und Entwicklungsmöglichkeiten für sozial benachteiligte Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt zu verbessern". Ein Ziel der SPD sei auch, dass betroffene Bürger kostenlos mit dem Bürgerbus das Sozialkaufhaus erreichen können.
Eine ebenso bedeutungsvolle Rolle misst die SPD der Schuldnerberatungsstelle in Stroetmanns Fabrik zu. Sie betrachtet die im Haushalt veranschlagten 61.400 Euro als "eine der sinnvollsten Investitionen". Menschen dieser Stadt, die aus den unterschiedlichsten Gründen in eine finanzielle Notsituation geraten sind, würden durch die geschulten Mitarbeiter in Stroetmanns Fabrik in dieser Krisensituation unterstützt.
Die Wichtigkeit der Schuldnerberatungsstelle erkenne man daran, heißt es in der SDP-Erklärung, dass seit bestehen mehr als 50 Beratungsfälle bearbeitet und den betroffenen Menschen professionelle Hilfe zuteil wurde. Fraktionschef Kock erklärte, dass die SPD sich für das Fortbestehen dieser Einrichtung auch über das Jahr 2012 hinaus einsetze.
Schwerpunkt: Feste Jobs
Als dritten sozialen Schwerpunkt für die SPD nannte Wolfgang Prinz das Eintreten für mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Prekäre Arbeitsverhältnisse und Lohndumping müssten mit allen politischen Mitteln bekämpft werden. "Nur wenn die Bürgerinnen und Bürger Emsdettens ihren Lebensunterhalt mit der von Ihnen geleisteten Arbeit bestreiten können, werden wir wieder mehr soziale Gerechtigkeit bekommen", heißt es in der Presseerklärung.



















