300 Kilometer auf dem Rad: Blauer Himmel, rotes Licht
EMSDETTEN Alles läuft nach Plan: Bei der ersten Emsdettener 300-Kilometer-Tagestour ist der Drops fast genau nach den angepeilten zwölf Stunden gelutscht.
Ein reichhaltiges Frühstück ist nach 105 Kilometern eine willkommene Unterbrechung der Fahrt.
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Eine Dame und 13 Herren sind dabei, als die beiden Schleifen durch das Münsterland in Angriff genommen werden, und schließlich das wohl verdiente Weizenbier zum Abschluss im "MoZ" den Elektrolythaushalt wieder ausgleicht.
Um 6.30 Uhr treffen sich Christel Börgel-Bergmann und ihre männlichen Begleiter bei Zweirad Tippkötter. Ein letzter Check, Luft, Kette, Ersatzschlauch und Müsliriegel, dann geht es los. Das Wetter ist perfekt, knapp über 20 Grad Celsius und leichte Bewölkung. "Idealer kann ein langer Tag im Rennradsattel nicht beginnen," lobt Manni Schlautmann den Organisator Uwe Tiltmann vom FIT e.V.
Die ersten 105 Kilometer führen die Radsportler entlang des Teutoburger Waldes bis nach Gütersloh. Dort werden sie von Burkhard Manss bereits erwartet und zu einem reichhaltigen Frühstück empfangen.
Um 10.40 Uhr, nach einer 30-minütigen Pause, macht sich die Gruppe wieder auf den Weg. Es geht über Sassenberg und Ostbevern zurück in Richtung Emsdetten.
Die Mägen knurren
Der Tacho zeigte mittlerweile 205 Kilometer, die Mägen knurren. Es ist kurz nach 14 Uhr, als die Pasta-Party bei Familie Tiltmann am Heideweg beginnt. "Unglaublich, wie viel Nudeln die Jungs essen können, bei einigen weiß man gar nicht, wo sie die lassen", beobachtet Margret Tiltmann das rege Treiben am Mittagstisch. "Quark mit Erdbeeren passen danach sogar auch noch rein, ganz sicher sogar!" ergänzt Markus Rösner, der schwerster Fahrer im Feld, grinsend.
Der Zeitplan erlaubt eine Stunde Pause. Um 15 Uhr geht es auf die dritte Etappe, die letzten 100 Kilometer können kommen, alle haben sich ausreichend gestärkt und ausgeruht.
Mittlerweile hat der Himmel aufgemacht, strahlend blauer Himmel begleitet die Pedaleure als sie über Schüttorf, Emsbüren und Hörstel weiterhin die Durchschnittsgeschwindigkeit von 32,5 Kilometer pro Stunde halten.
Es ist genau 18.25 Uhr als die Teilnehmer mit 303 Kilometern in Beinen und Po das MoZ erreichen. Zufriedenheit und Freude machen sich breit, besonders als die erste Runde serviert wird - klar, Weizenbier.
Es folgt ein ganz kurzer Rückblick auf die zwölf Stunden auf den Rennmaschinen, die Urkunden und Medaillen werden übergeben.
Bemerkenswerte Erfahrungen macht übrigens im Laufe des Tages Jürgen Hemesath, der die sehr abwechslungsreiche Route ausgearbeitet hatte: "Dass Gütersloh ein so großes Rotlichtviertel hat, war mir neu", schüttelt er irritiert den Kopf und bestellt ein zweites Weizenbier.









