Fußball-Kreisliga A: Fortuna sorgt für Furore
EMSDETTEN Es war spannend bis zur letzten Sekunde, und es war ein richtig gutes A-Ligaspiel. An dessen Ende Fortuna Emsdetten jubelte: Nach zwei Unentschieden fuhr das Team von Trainer Reinhard Kloppenborg gegen SV Mesum II mit 3:2 den ersten Saisonsieg ein.
Mit etwas Glück fuhren Mathias Schulz (hier gegen Jan Heckmann) und die Fortunen am Donnerstagabend gegen SV Mesum II den ersten Saisonsieg ein. (Foto: Bernd Oberheim)
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Erst nach 26 Minuten näherten sich die Fortunen erstmals dem Gästetor. Mit Glück erreichte Walter Janskys Pass auf der rechten Seite Johannes Vehoff, bei dessen Flanke zögerte SVM-Keeper Stephan Brüning mit dem Herauslaufen, und David Brinkmann hob den Ball über den Schnapper hinweg zum 1:0 ins Netz. Das Spiel war auf den Kopf gestellt.
Doch Mesum antwortete. Mehrere Missverständnisse in der Fortunendeckung, Sascha Wesenberg brachte den Ball flach von rechts vor das Tor, Christoph Feldkämper hatte keine Mühe (28.).
Ein Geschenk ließ Fortuna sieben Minuten später erneut jubeln: André Schräer spielte den Ball 30 Meter vor dem Tor quer, Daniel Nacke war hellwach, Keeper Brüning weit aus dem Tor, und Nacke schoss den Ball ins leere Gehäuse.
Jetzt waren die Fortunen im Spiel. Nach einer verunglückten Mesumer Kopfballabwehr flankte Christoph Haarmann direkt von links, am zweiten Pfosten war Johannes Vehoff frei und hämmerte den Ball volley zum 3:1 ins Netz (39.).
Dieser Vorsprung hätte Ruhe ins Spiel bringen können. Doch zwei Minuten nach Wiederanpfiff foulte David Overbeck übermotiviert kurz hinter der Strafraumgrenze René Wesenberg, Christoph Feldkämper verwandelte den Elfmeter sicher.
Innenpfosten
Dennoch hätte es eine ruhige zweite Hälfte werden können. Doch nachdem Johannes Vehoff zwei Mesumer im 16-er aussteigen ließ, scheiterte er mit viel Pech am Innenpfosten (51.).
Danach wuchs Mesums Druck von Minute zu Minute, Fortuna konnte nur selten für Entlastung sorgen. Stand hinten aber ordentlich –und hatte einen starken Keeper. In der 58. Minute lenkte Manuel Rengers einen Schuss von Mario Brinkmann über die Latte, vollbrachte dann seine größte Tat, als er schon am Boden lag, sein Arm aber hochschnellte und den Schuss von Mario Brinkmann aus vier Metern unschädlich machte (77.). Und damit waren die Punkte im Sack.










