Radsport: Paderborn ein gutes Pflaster für Eckert
EMSDETTEN Bei zwei Starts in Paderborn freute sich Marius Eckert von der Radsportgemeinschaft Emsdetten jetzt über Top-Ten-Platzierungen.
Marius Eckert (r.) nach dem Herbramer Bergrennen als Dritter auf dem Treppchen. Schon am Tag zuvor belegte er in Paderborn eine Top-Ten-Platzierung. (Foto: Paul Eckert)
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Zunächst gab es ein Radrennen in der Innenstadt von Paderborn, das 10. Internationale. Paderborner Radrennen. Es ging über 40 Runden und 50 Kilometer für die U 19-Fahrer.
Das Rennen begann sehr schnell, und Marius Eckert hielt sich nur mit an der Spitze auf. Er versuchte immer wieder auszureißen. Einmal gelang es ihm sich in einer achtköpfigen Gruppe vom Hauptfeld zu lösen. Diese wurde aber in der nächsten Runde gestellt. Eckert versuchte weiter, sich vom Hauptfeld zu lösen, doch die anderen Fahrer passten auf. So kam es nach 50 Kilometern zum Endspurt des Hauptfeldes. Eckert hielt sich auf der Zielgeraden zu weit hinten auf, so dass er beim Sprint Achter wurde.
Anspruchsvoll
Einen Tag später hatte sich der Emsdettener beim 4. Internationalen Herbramer Radrennen im 45-köpfigen Fahrerfeld mehr vorgenommen. Es war ein sehr anspruchsvolles Bergrennen im Eggegebirge. Bei Temperaturen um zwölf Grad regnete es stark. Der Straßenbelag war nass und sehr rutschig, die Kurven teilweise eng. Die steilen Anstiege lagen dem U 19 Fahrer sehr. Ebenfalls die schnellen Talfahrten. Dort brachten es die meisten Fahrer auf eine Geschwindigkeit von 70 Kilometern in der Stunde.
Gefahren wurden acht Runden, insgesamt 64 Kilometer. In jeder Runde mussten etwa 120 Höhenmeter überwunden werden. Zwischen Asseln und Iggenhausen gab es eine das Rennen erschwerende Passage, in der die Fahrer gegen eine Windkante zu kämpfen hatten. Einige gaben das Rennen später auf.
Eckert attackiert
Marius Eckert attackierte sofort in der zweiten Runde, und ihm folgten neun weitere Fahrer. In der dritten Runde forcierte der junge U 19-Fahrer am Berg noch einmal das Tempo, so dass nur noch sieben Spitzenfahrer übrig blieben. Die Gruppe arbeitete gut zusammen, fuhr einen Vorsprung von über drei Minuten vor dem Hauptfeld heraus. Dabei hielt Eckert das Tempo immer wieder hoch.
In der letzten Runde, rund 1,5 Kilometer vor dem Ziel, ging es noch einmal steil bergauf. Eckert wusste, dass sich dort das Rennen entscheiden würde und war so sehr aufmerksam. Als dann ein Niederländer attackierte fuhr Eckert sofort hinterher. Aber hinter Eckert war noch ein weiterer Niederländer. Die drei Fahrer setzten sich von der Spitze ab und kamen 30 Sekunden eher ins Ziel als die nachfolgende Gruppe. Im Endspurt nutzten die Niederländer ihren Vorteil aus, und Eckert kam als Dritter ins Ziel. Der Emsdettener war mit diesem Wochenende sichtlich zufrieden.










