Jahreshauptversammlung: Grüne: Deutliche Signale für freiwilligen Beitritt zum Stärkungspakt
HALTERN Themenschwerpunkte bei der Jahreshauptversammlung des Grünen-Ortsverbandes am Montagabend im Spieker waren die Kommunalen Finanzen, das Klimakonzept und die Stadtentwicklung.
Der neue Vorstand der Grünen wurde einstimmig gewählt: Sprecherin Renate Sterzenbach (2.v.l.) und Sprecher Markus Hoffmann (4.v.l.), Kassierer Matthias Sprungmann sowie die Beisitzer Heiko Klare und Cornelia Dunsing. Maaike Thomas fehlt auf dem Foto. (Foto: Silvia Wiethoff)
Gewisse Dynamik
Zimmermann sieht deutliche Signale für den freiwilligen Beitritt der Stadt zum Stärkungspakt. Dieser Schritt werde „zu einer gewissen Dynamik führen“, kündigte er an, denn dann muss der städtische Haushalt binnen sechs Jahren ausgeglichen werden. Rund 15 Millionen Euro müsste Haltern aus eigener Kraft schultern. „Das wird jeder Bürger merken“, erklärte Zimmermann, der Steuererhöhungen nicht ausschließt, weil das vorgegebene Ziel allein durch Einsparungen nicht zu erreichen sei. Anette Fleuster erläuterte den Stand des Klimakonzeptes, dessen Entwurf der Fraktion noch nicht schriftlich vorliegt.
Was die Anpassung an den Klimawandel fordern wird, zeigen folgende mögliche Maßnahmen: Die besondere Beachtung von Verschattung bei der Errichtung von neuen Gebäuden oder die Umstellung des Waldes auf Bäume, die trockene Wärme vertragen. Auch sei es möglich, dass große Rasenflächen nicht mehr bewässert werden. Beim Klimaschutz könnten die Maßnahmen von der Einrichtung einer Koordinationsstelle im Rathaus bis zum Einsatz von Ökostrom durch die Kommune reichen.
Michael Zimmermann berichtete beim Thema Stadtentwicklung, dass die Bürgerinitiative „Dorfplatz Sythen“ in der Fraktion ihre Vorstellungen formulierte. „Wir werden darauf achten, wie die Gestaltung des Edeka-Marktes aussehen wird“, bezog er Stellung zu den Planungen für die Dorfmitte Sythen. Bei der Ausweisung von Windvorrangzonen hoffen die Grünen, dass bald wieder Bewegung in den Prozess kommt. Auch in Hullern müssen genügend Abstandsflächen vorhanden und Windräder im westlichen Ortsteil genehmigungsfähig seien. Außerdem wollen sich die Grünen erneut für eine Baumschutzsatzung einsetzen.


















