Offener Brief ans Bistum: Jetzt regt sich Protest gegen die Gemeindefusion
HERBERN Aus der Diskussion um die Fusion der drei katholischen Kirchengemeinden Herbern, Ascheberg und Davensberg könnte eine Protestbewegung erwachsen. Heinz Wesselmann und Reinhard Hartwig fordern in einem offenen Brief mehr Transparenz für die Basis und suchen Mitstreiter.
Nach der Abendmesse findet am Dienstag eine Pfarrversammlung statt. (Foto: Arndt Brede)
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Die Gemeinde St. Benedikt werde seit 20 Jahren „von dem überaus beliebten Pfarrer“ Rudolf Kruse geleitet. Rund 600 Ehrenamtliche unterstützten die Arbeit der Priester vor Ort. „Warum wird hier nicht vor der Festlegung der Jahreszahl 2015 mit allen Beteiligten, zumindest mit dem Pfarrer, dem Pfarrgemeinderat und dem Kirchenvorstand geredet?“, fragen Wesselmann und Hartwig.
Gegen Priester der Weltkirche
Die personellen Probleme in den Gemeinden seien nicht dadurch abzustellen, dass so genannte „Priester der Weltkirche“ den Sonntagsgottesdienst vor Ort sicherstellen. Wesselmann: „Warum können nicht die zurzeit agierenden Priester wie bisher weiterarbeiten und zwar so lange, wie sie es selbst möchten?“ Der Vorschlag: ein hauptamtlicher „Ständiger Diakon“ bzw. ein „Pastoralreferent“ betreut die Gemeinde langfristig.
ZUR SACHE
- Per E-Mail unter heinz@wesselmann.de kann man Kontakt zu den beiden Protestführern aufnehmen.















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[Foto: Dieter Menne, RN
Datum: 09.08.2011] Mobiler Reporter Nico Drimecker / Verlag /
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