Winter im Kreis: Kein See ist zum Eislaufen freigegeben
KREIS STEINFURT Im Kreis gibt es einige Seen, die bei den herrschenden Minusgraden zugefroren sind. Am Wochenende tummelten sich auf dem Bagnosee in Steinfurt schon etliche Eisläufer. Offiziell ist kein See im Kreis freigegeben, das Betreten erfolgt auf eigene Gefahr.
In Wettringen hat die Feuerwehr die Aawiese geflutet, damit Schlittschuhläufer ihre Runden drehen können. (Foto: Markus Gehring)
Mindestdicke 15 Zentimeter
Am Freitag war die Eisdecke nach Angaben von Norbert Hatke, Langelages Stellvertreter, zwischen acht und zehn Zentimeter dick, also noch zu wenig, um gefahrlos fahren zu können. Heute soll erneut gemessen werden. „Schwierig sind am Aasee die Ein- und Ablaufpunkte für das Wasser, hier muss es noch viel stärker frieren, damit durchgängig 15 Zentimeter erreicht werden“, sagt Hatke.
Ein weiterer beliebter See zum Schlittschuhlaufen ist der Bagnosee in Steinfurt. Die Stadt Steinfurt misst die Eisdecke nicht und gibt den See offiziell nicht frei. Probleme kann es laut Tiefbauamtsleiter Karl Brügge aufgrund der unterschiedlichen Eisdicken bei den Drainagezuläufen geben: „Betreten nur unter größter Vorsicht und auf eigene Gefahr.“
Kein Verbot, keine Freigabe
Ähnliche handhabt es die Gemeinde Wettringen für den Haddorfer See. Kein explizites Verbot, aber auch keine offizielle Freigabe. „Wir haben die Eisdicke bisher nicht gemessen, aber ich würde nicht draufgehen“, sagt Ordnungsamtsleiter Dietmar Roling. Stattdessen hat die Gemeinde gestern an der Wernighoker Straße hinter dem Sportzentrum auf einer Aawiese eine Eisfläche zum Schlittschuhlaufen präpariert. Hier können Eisläufer gefahrlos ihre Schlittschuhe auspacken und loslegen.
Auch der Torfmoorsee in Hörstel und der Unlandsee in Rheine sind offiziell nicht freigegeben. Beim Offlumer See heißt es „Betreten verboten“, aus gutem Grund: Die Firma Naarmann leitet dort warmes Wasser zur ein, was zu warmen Strömungen und dünnen Eisstellen führen kann.










