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| Bodo Gadomski belgte bereits mit 22 Jahren die Prüfung zur Fußball-Trainer-A.Lizenz ab. Foto: Benedikt Ophaus |
Bodo Gadomski wird ab dem 1. Juli dieses Jahres Trainer des Westfalenligisten Emsdetten 05. "In der Jugend war ich - das darf ich wohl sagen - ein sehr guter Stürmer. Später als Spielertrainer bin ich innerhalb der Mannschaft immer weiter nach hiten gerutscht, bis hin zum Libero", blickt Gadomski auf seine aktive Zeit zurück.
In der Jugend spielte Bodo Gadomski für den damaligen VfB Rheine und für Preußen Münster, in den Senioren für SG Eintracht Rheine, den SV Mesum und den 1. FC Gievenbeck. Früh arbeitete Gadomski dann als Spielertrainer, war in seiner nunmehr zwölfjährigen Karriere für vier Jahre in Hauenhorst, für drei Jahre bei SC Münster 08. Arminia Gronau, FFC Heike Rheine, Co-Trainer in der Oberliga bei Emsdetten 05 unter Siggi Wolters, SG Telgte und zuletzt ein halbes Jahr als Jugend-Koordinator beim FCE Rheine. Das waren die Stationen, ehe sich Gadomski entschloss, bei 05 den nächsten Schritt zu gehen.
"Ich musste meine Karriere als Fußballer früh beenden, weil ich nach einer schweren Krankheit nicht mehr in den Bereich kam, in den ich kommen wollte", blickt Gadomski auf eine schwere Zeit zurück, in der er fast ein Jahr im Krankenhaus verbrachte.
Zwölf Jahre als Trainer, in welchen Bereichen hat sich der Fußball verändert? "Schon damals haben wir beim Lehrgang erstmals über die Viererkette gefachsimpelt, die heute gegriffen hat. Dadurch hat sich auch das Spiel des Torhüters stark verändert. Zudem sind die Offensivaktionen schneller geworden, die Spieler sind athletischer. Ferner werden die Standard-Situationen immer wichtiger. Entscheidend aber sind zwei Dinge. Die Fitness und die Bereitschaft, das war schon immer so."
Noch etwas hat sich nach Meinung von Trainer Bodo Gadomski geändert: "Die Spieler gehen nicht immer passend mit der Kritik um. Gute Kritik können sie nicht richtig bewerten, schlechte schon gar nicht."
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