Workshop für symphonisches Jugendblasorchester: 130 üben gemeinsam fürs Konzert
Metelen Eine Erfolgsgeschichte wird fortgeschrieben: Nach der Premiere vor einem Jahr wird an diesem Wochenende mit dem nunmehr zweiten Workshop für junge Blasmusiker erneut der Musiker-Nachwuchs für symphonische Werke geschult. Und die Nachfrage nach den Workshop-Plätzen ist enorm.
Eine kleine Auswahl an Instrumenten, die beim symphonischen Spiel der Blasmusiker zum Einsatz kommen. (Foto Archiv)
"Vor einem Jahr sind wir mit 85 Musikern gestartet", blickt der Dirigent des Metelener Blasorchesters, Dirk Brünenborg, auf den letzten Workshop des Jugendorchesters zurück.
Schon damals war die Resonanz auf die Idee, Musiker aus der Region gemeinsam in symphonischer Besetzung gemeinsam proben zu lassen, also groß. Getoppt wird dies bei der Zweitauflage, die heute am späten Nachmittag im Bürgerhaus beginnt. Hier, aber auch in den Räumen der Hauptschule proben diesmal 130 junge Musiker aus dem gesamten Kreis Steinfurt, dem angrenzenden Kreis Borken, aber auch aus Niedersachsen.
Exot bei der Zweitauflage ist ein Saxophonist aus Österreich. "Er hat seine Wurzeln aber in Schöppingen", erklärt Brünenborg die weite Anreise des Workshop-Teilnehmers.
Neben Proben des Gesamtorchesters gibt es auch Registerproben für die einzelnen Instrumentalgruppen der Bläser. Geübt wird am ganzen Samstag und auch noch am Sonntag. Im symphonischen Blasorchester findet man auch Hörner, Fagott und das komplette Schlagwerk - inklusive Vibraphon und Kesselpauken.
Das Abschlusskonzert ist am Sonntag, 6. Januar, ab 17 Uhr in der Tusky-Halle. Wer zuhören will, sollte rechtzeitig vor Ort sein. Die Plätze sind nach den Erfahrungen des Vorjahres schnell vergeben.














